SANTA CECILIA TOWER (TORRI TA'SANTA ĊEĊILJA)
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Allgemeine Informationen
1613 zum Schutz von Korsareneinfällen und zur Nachrichtenübermittlung errichteter Turm an der Triq ta’ Lambert, in Nähe des Kreisels am westlichen Stadtrand von Għajnsielem.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 36° 01' 44.85" N, 14° 16' 26.40" E
Höhe: 102 m ü. NN
Topografische Karte/n
nicht verfügbar
Kontaktdaten
k.A.
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
keine
Anfahrt mit dem PKW
sehr gut erreichbar, drei Parkplätze vor dem Turm
Anfahrt mit Bus oder Bahn
Buslinie 301 von Victoria (Rabat) bis Haltestelle Cilja (Fussweg 190 m) oder von Mgarr Harbour bis Haltestelle Heliport (Fussweg 190 m)
Wanderung zur Burg
Wanderungen von den umliegenden Dörfern gut möglich
Öffnungszeiten
nur Aussenbesichtigung möglich
Eintrittspreise
-
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
ohne Beschränkung
Gastronomie auf der Burg
keine
Öffentlicher Rastplatz
keiner
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
keine
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
gut möglich
Bilder
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Grundriss
Grundriss Santa Cecilia Tower
Quelle: Google Earth
Historie
Errichtung des Turms 1613
Der Santa Cecilia Tower ist ein Wehrturm in Għajnsielem. Er wurde 1613 von Ritter Bernardo Macedonia, Kommandeur der Artillerie des Johanniterordens, errichtet, um der Bevölkerung des Ortes Schutz vor den Überfällen von Korsaren zu bieten.
Seinen Namen erhielt er von der nahe gelegenen Santa Cecilia Chapel, der ältesten noch erhaltenen, mittelalterlichen Kapelle auf Gozo. Die Kapelle wurde entweiht und zu einem Nebengebäude des Turms.

Sichtverbindung zu weiteren Wehrbauten
Der vergleichsweise kleine Turm hat einen rechteckigen Grundriss und gerade Wände mit wenigen kleinen Fenstern. Die weitgehend einfach gehaltene Struktur zeigt - neben steinernen Sturmpfosten - Dachschmuck und einfache Wasserspeier als dekorative Elemente.
Der Santa Cecilia Tower konnte mit den Batterien in der Ramla Bay sowie mit dem Mġarr ix-Xini Tower kommunizieren und so Nachrichten über ganz Gozo übermitteln.
Nach dem Bau der Wignacourt-, Lascaris-, sowie der De Redin-Towers wurde es möglich, von diesem Turm aus innerhalb weniger Minuten Nachrichten vom Süden in den Norden der Insel Gozo zu übermitteln. Umgekehrt konnte eine Nachricht zum St Mary’s Tower auf Comino und von dort aus zur Insel Malta weitergeleitet werden.

Der Santa Cecilia Tower heute
Das seit seiner Errichtung in Privatbesitz befindliche Gebäude steht seit 1996 als Grade-1-Bauwerk unter Denkmalschutz und ist im National Inventory of the Cultural Property of the Maltese Islands verzeichnet.
1997 versuchte die Regierung Maltas, das Gebäude und die dazugehörige Kapelle zu enteignen, doch der entsprechende Bescheid wurde wegen Streitigkeiten um die Entschädigung nie vollzogen. Dadurch befindet sich der gut erhaltene Turm weiterhin in Privatbesitz und ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.
Die ehemalige Kapelle wurde bis zu einem von Vandalen gelegten Feuer im Jahr 2007 weiterhin als Tierstall und Lager genutzt. Danach wurde sie an Wirt Ghawdex übergeben, restauriert und 2012 wieder eingeweiht. Sie ist dadurch kein Nebengebäude des Turms mehr und kann besichtigt werden.
Quellen: Wikipedia, Qrendi Local Council
Literatur
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