MĠARR IX-XINI TOWER
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Allgemeine Informationen
Nachdem die Bucht von Mġarr ix-Xini wiederholt von den Osmanen für Überfälle auf die Insel Gozo genutzt worden war, errichtet der Johanniterorden hier 1661 einen Küstenwachturm. Das sehr gut erhaltene Bauwerk am Eingang zur Bucht ist jeweils sonntags zugänglich.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 36° 01' 02.00" N, 14° 16' 28.10" E
Höhe: 15 m ü. NN
Topografische Karte/n
nicht verfügbar
Kontaktdaten
Wirt Għawdex
Tel: +356 2156 2666 | E-Mail: info@wirtghawdex.org
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
Vorsicht an der Südseite des Turms, zum Meer steil abfallendes Gelände.
Anfahrt mit dem PKW
Man kann nur bis zum kleinen Strand der Bucht fahren, dann muss man über die steile Wand der Schlucht die Treppe nach oben gehen (640 m bis zum Turm).
Anfahrt mit Bus oder Bahn
nicht möglich
Wanderung zur Burg
Wanderungen aus der Umgebung möglich
Öffnungszeiten
Sonntag 14:00 – 17:00 Uhr, Gruppenbesuche nach Vereinbarung
Die Wirt Għawdex-Flagge mit gelbem Hintergrund wird gehisst, wenn der Turm geöffnet ist.
Eintrittspreise
kostenlos
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
ohne Beschränkung
Gastronomie auf der Burg
keine
Öffentlicher Rastplatz
beim Turm kann man rasten
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
keine
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
nicht möglich
Bilder
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Grundriss
Grundriss Mġarr ix-Xini Tower
Quelle: Google Earth
Historie
Errichtung des Turms 1661
Die Osmanen nutzten die Mġarr ix-Xini Bucht bei ihren Angriffen auf Gozo, insbesondere beim berühmten Überfall von 1551, bei dem Historikern zufolge die gesamte Bevölkerung in die Sklaverei verschleppt wurde. Um die Bucht zu überwachen, baute der Johanniterorden im 17. Jhdt. hier einen Turm.
Der Mġarr ix-Xini Tower ist der grösste Küstenwachturm, den der Orden auf der Insel Gozo errichtete. Der Turm wurde 1661 fertiggestellt und ähnelt in seinem Design den De Redin Türmen. Der einzige Unterschied ist der landseitige Eingang, zu dem eine Treppe und eine Zugbrücke führen. Der Turm hat einen quadratischen Grundriss mit zwei Stockwerken mit jeweils einem Raum. Auf das Dach mit einer Geschützplattform, versehen mit einer mit Schiessscharten versehenen Brüstung, führt eine Wendeltreppe. Auf der Landseite befanden sich ein kleines Pulvermagazin und ein Wachraum. Bemannt war das Bauwerk mit einem Kastellan und einem Kanonenschützen. Der Turm konnte Nachrichten mit dem St Mary’s Tower und dem Santa Cecilja Tower austauschen.

Nutzung im 18. Jhdt.
Ab 1785 war der Turm nicht mehr ständig besetzt, da die osmanische Bedrohung nachgelassen hatte. 1792 wurde er jedoch mit zwei 6-Pfünder-Eisenkanonen bewaffnet.

Restaurierung und Schutz
Wegen Einsturzgefahr begannen im Jahr 2000 die ersten Restaurierungsarbeiten, geleitet vom Ministerium für Gozo und Wirt Għawdex. Der Weg, der von der Bucht zum Turm führt, wurde wiedereröffnet. Ab 2008 wurden weitere Restaurierungsarbeiten durchgeführt, die im Jahr 2009 abgeschlossen waren.
Das Gebäude steht als Grade-1-Bauwerk unter Denkmalschutz und ist im National Inventory of Cultural Property of the Maltese Islands unter der Nummer 37 aufgeführt.
Quellen: Wikipedia, Wirt Għawdex
Literatur
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