BUBAQRA TOWER (TORRI TA'BUBAQRA, SALIBA-TURM)
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Allgemeine Informationen
1579 für Johanniter-Kaplan Matteolo Pisani errichteter, verteidigungsfähiger Landsitz, der um 1760 sein heutiges Erscheinungsbild mit vier Ecktürmchen erhielt.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 35° 49' 30.60" N, 14° 28' 33.00" E
Höhe: 130 m ü. NN
Topografische Karte/n
nicht verfügbar
Kontaktdaten
k.A.
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
keine
Anfahrt mit dem PKW
Zufahrt nur möglich bis zur Triq it-Torri oder Triq Żakkarija Roncali
Anfahrt mit Bus oder Bahn
Mit der Buslinie 73 bis zur Haltestelle Callus. Von dort sind es 250 m bis zur Triq Żakkarija Roncali.
Wanderung zur Burg
einige Wanderungen aus der Umgebung möglich
Öffnungszeiten
Privatbesitz, nur Aussenbesichtigung von der Triq it-Torri oder Triq Żakkarija Roncali möglich, kein Zugang zum Turm.
Eintrittspreise
-
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
ohne Beschränkung
Gastronomie auf der Burg
keine
Öffentlicher Rastplatz
keiner
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
keine
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
möglich bis zu den oben genannten Strassen
Bilder
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Grundriss
Lageplan Bubaqra Tower
Quelle: Google Earth
Historie
Der Bubaqra Tower wurde 1579 von Don Matteolo Pisani, Konventual-Kaplan des Johanniterordens, als Landsitz erbaut. Aufgrund der Tatsache, dass es im 16. Jhdt. noch als sehr gefährlich galt, so weit weg von jeglicher Befestigungsanlage zu leben, wurden diese Landsitze mit einer eigenen Verteidigung versehen.
Typisch für Gebäude dieser Zeit befand sich die Eingangstür im ersten Stock. Hier sind die Zimmer geräumig und bieten einen guten Blick auf die umliegende Landschaft und die Küste. Obwohl als Wohnhaus erbaut, konnte die Anlage problemlos auch für Wachaufgaben genutzt werden.

Der Tower wurde um 1760, während der Herrschaft des Grossmeisters Marc'Antonio Zondadari, umgebaut. Vier Ecktürmchen wurden hinzugefügt, die ihm von weitem das Aussehen einer befestigten Residenz verleihen.
Zu einem unbekannten Zeitpunkt wurde der Turm dann in Maltas Verteidigungssystem eingegliedert, wie es auch bei den Türmen von Gauci und Mamo der Fall war.

Berichten zufolge diente der Bubaqra Tower als illegaler Treffpunkt für Ordensmitglieder, Priester und Bischöfe, die an das Zölibatsgelübde gebunden waren, aber Mätressen und uneheliche Kinder hatten. Der Gemeindepfarrer des Dorfes Żurrieq selbst war dafür bekannt, in der Umgebung des Turms Treffen zwischen jungen Mätressen und ihren ritterlichen Verehrern gegen Bezahlung zu organisieren.

Im Zweiten Weltkrieg zwischen 1939 und 1945 wurde der Turm vom britischen Militär requiriert, aber nach dem Krieg an seine Besitzer zurückgegeben. Danach wurden der Bubaqra-Turm und seine Gärten restauriert und in einen Rückzugsort für Familien umgewandelt.
Der Turm, offiziell als «Bubaqra Palast» bezeichnet, wird von der Malta Environment and Planning Authority (MEPA) als nationales Denkmal Grade 2 eingestuft.
Quelle: Wikipedia
Literatur
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