MAMO TOWER (TORRI TA'MAMO, SAN TOMMASO TOWER)
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Allgemeine Informationen
1657 als Residenz der Familie Mamo und Teil der maltesischen Küstenbefestigung errichtete Wehranlage mit eigenwilligem Grundriss, umgeben von einem Graben. Nach Restaurierungsarbeiten ist der Mamo Tower heute öffentlich zugänglich.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 35° 51' 21.30" N, 14° 33' 30.00" E
Höhe: 17 m ü. NN
Topografische Karte/n
nicht verfügbar
Kontaktdaten
Din l-Art Ħelwa | 133 Melita Street | Valletta VLT 1123 | Malta
Tel: +356 21225952/21220358 | E-Mail: info@dinlarthelwa.org
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
keine
Anfahrt mit dem PKW
Anfahrt bis zum Turm möglich
Anfahrt mit Bus oder Bahn
mit den Buslinien 135 oder 119 bis Haltestelle Mamo (190 m bis zum Turm) oder Haltestelle Vahla (210 m bis zum Turm)
Wanderung zur Burg
Wanderungen aus der Umgebung möglich
Öffnungszeiten
jeden ersten Sonntag im Monat oder nach Vereinbarung
Eintrittspreise
2 Euro (Stand 2026)
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
ohne Beschränkung
Gastronomie auf der Burg
keine
Öffentlicher Rastplatz
keiner
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
keine
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
nicht möglich
Bilder
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Grundriss
Grundriss Mamo Tower
Quelle: Google Earth
Historie
Errichtung des Turm im Jahr 1657
Der Mamo Tower wurde 1657 von der Familie Mamo als befestigte Residenz erbaut. In dieser Hinsicht unterscheidet er sich in der Form von anderen Türmen auf den maltesischen Inseln. Der Bau wurde von Gregorio Mamo begonnen, aber von seinem Sohn Giorgio fertiggestellt. Beide waren professionelle Baumeister, die auch für den Bau einer Reihe von Befestigungsanlagen des Johanniterordens auf Malta verantwortlich waren.

Die bauliche Ausstattung
Der Turm hat eine einzigartige Form mit sechzehn Seiten. Das Innere ist durch einen runden Raum mit kuppelförmigem Dach gekennzeichnet, der zu vier kleineren Räumen führt. Ein zwei Meter tiefer, trockener Graben umgibt den Turm. Bei dessen Aushub wurde ein römisches Grab entdeckt. Der Zugang war ursprünglich mit einer Zugbrücke gesichert.
Der Turm hat keine Schiessscharten, Sehschlitze oder andere Verteidigungsanlagen, war aber stark genug, um die Familie Mamo und bis zu 80 Bauern aus dem Umland bei einem Überfall von Barbaresken-Korsaren zu schützen, die in der St. Thomas Bay landeten. Der Mamo Tower war (zusammen mit den Wignacourt-, Lascaris- und De Redin-Türmen) ins Küstenverteidigungssystem des Johanniterordens integriert. Auf zeitgenössischen Gemälden weht auf ihm die Flagge des Ordens.
Gleichzeitig mit dem Bau des Turms wurde von der Familie Mamo eine kleine Kapelle errichtet, die dem Heiligen Kajetan gewidmet ist. Sie steht 80 Meter von ihm entfernt.

Moderne Nutzung
Im Laufe der Jahre wechselte der Turm öfter den Besitzer, darunter der maltesische Premierminister Gerald Strickland. 1925 wurde er in die Liste der Altertümer aufgenommen. 1940 beschlagnahmte ihn das britische Militär und nutzte ihn als regionales Hauptquartier. Zur Unterstützung dieser Funktion wurden auf dem Dach ein Bunker und Maschinengewehr-Stellungen eingerichtet.
Schliesslich wurde die Anlage an eine Familie aus Żejtun verpachtet und als Privathaus genutzt, bis sie im Jahr 1987 aufgrund ihres schlechten Zustands nicht mehr bewohnbar war. In jenem Jahr wurde der Turm an Din L-Art Ħelwa übergeben und Restaurierungsprogramme wurden begonnen.
Quellen: Wikipedia, Din l-Art Ħelwa
Literatur
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