MURALLA URBANA DE MOLINA DE ARAGÓN | UNTERE STADTBEFESTIGUNG MOLINA DE ARAGÓN
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Allgemeine Informationen
Lage Molina de Aragon spielte einst eine wichtige Rolle als Stadt im Grenzgebiet zwischen muslimischen und christlichen Herrschaftssphären und später an der lange umstrittenen Grenze zwischen Kastilien und Aragón.

Am Ufer des Rio Gallo am Fuß des Burgbergs der weitläufigen Festungsanlage.
Nutzung Sehenswürdigkeit, Wohngebäude
Bau/Zustand Ruine, teils renoviert
Typologie Stadtbefestigung
Sehenswert
  • Der historische Stadtkern von Molina de Aragón zählt gemeinsam mit der Burg und Festungsanlage zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in der Provinz Guadalajara. In der näheren Region finden sich zahlreiche weitere Burganlagen.
Bewertung Teils in der jüngeren Bebauung aufgegangene, teils gut erhaltene und inzwischen hinreichend dokumentierte Stadtbefestigung, die an die weitläufige Festung aus dem 12./13. Jahrhundert anschließt.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 40°50'34.7"N 1°53'20.7"W
Höhe: 1068 m ü. NN
Topografische Karte/n
nicht verfügbar
Kontaktdaten
Tourismusbüro
Tel: +34 949 83 11 02
Email: turismolinadearagon@gmai.com
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
k.A.
Anfahrt mit dem PKW
Die Anfahrt erfolgt über die Autobahn A2 von Madrid nach Zaragoza. Bei Alcoléa de Pinar wechselt man auf die Landstraße N211 in Richtung Molina de Aragon oder Monreal del Campo. Am Ortseingang an der Kreuzung mit dem großen Silo mit Kreuzritter-Motiv rechts in Richtung Stadtzentrum abbiegen. Kostenlose Parkplätze im Stadtgebiet.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
k.A.
Wanderung zur Burg
Der Langstreckenrad- und Wanderweg "Camino del Cid" führt durch Molina de Aragón
Öffnungszeiten
rund um die Uhr zugänglich
Eintrittspreise
kostenlos
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
ohne Beschränkung
Gastronomie auf der Burg
diverse Lokale im Ort
Öffentlicher Rastplatz
keiner
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
diverse Unterkünfte im Ort
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
k.A.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
zum Teil
Bilder
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Grundriss
Grundriss der Gesamtanlage von Molina de Aragón.
1. Torre de Aragon
2. Alcazar (Castillo de Molina de Aragón)
3a. Torre y Puerta del Reloj (Uhrturm)
3b. Puerta de Caballos (Pferdetor)
3c. Toranlage
3d. Puerta de la Traición (Tor des Verrats, Verrätertor)
4. Zwinger
5. Albacar / Obere Stadtbefestigung
6. Romanische Kirchenruine Santa María del Collado
7. Untere Stadtbefestigung
8. Puerta de Hogalobos (Hogalobos-Tor)
9. Puerta del Campo (Feldtor)
10. Puerta de Valencia
11. Puerta del Chorro
12. Puerta del Río
13. Puerta del Baño
14. Puerta de la Judería (Tor der Juden, Judentor)
A. Torre Cubierta o de los Caballeros (Oberdachter Turm, Ritterturm, Turm der Ritter)
B. Torre de la Zarza
C. Torre del Baluarte (Baluarte Turm)
D. Torre del Rayo
E. Torre del homenaje o de Dña. Blanca (Hauptturm, Huldigungsturm, Turm der Doña Blanca).
F. Torre de Armas (Waffenturm)
G. Torre de Veladores (Wachtturm, Turm der Wächter)
H. Tor zum inneren Burghof
I. Torre Arabe
J. Puente Viejo (alte Brücke)
K. San Martin Kirche
L. altes Judenviertel
M. neues Judenviertel
N. Jüdischer Anger (Prao de los Judíos)
O. Torre de Medina
P. Santa Clara Kirche
Quelle: Informationstafel an der Burg
(durch Autor leicht aktualisiert)
Historie
10. Jh. - Eine Besiedlung des jüdischen Viertels während der Periode des muslimischen Taifa-Kleinkönigreichs ist anhand Keramikfunden nachgewiesen.

11. Jh. - der Legende nach macht Rodrigo Diaz, genannt "El Cid", in Molina de Aragón beim befreundeten maurischen Gouverneur von Molina, Avengalvón, halt.

1139 - die Region um Molina de Aragón wird von Alfonso I. von Aragón für die Christen in Besitz genommen.

1136 - Manrique Pérez de Lara nimmt mit Zustimmung Alfonsos VII. von Kastilien Ort und Burg von Molina in Besitz. Zisterzienser und die Ritter des Calatrava-Ordens lassen sich nieder.

1154 - Molina de los Caballeros, wie der Ort nun heißt, bekommt das Stadtrecht verliehen.

12./13. Jh. - Bau der Stadtmauer unterhalb der Festung durch die Familie de Lara.

13. Jh. - der Ort und seine Burg fallen durch Heirat von Doña María de Molina mit Sancho IV. an Kastilien.

1369 - Die Burg an Pedro IV. von Aragón.

1379 - Enrique II. von Kastilien erobert die Burg zurück, gibt sie aber seinem Gefolgsmann, dem Bretonen Bertrand von Guesclin, zum Lehen. Die Bürger erheben sich.

15. Jh. - König Enrique IV. wiederholt den Fehler seines Vorgängers und belehnt seinen Favoriten Beltrán de la Cueva mit der Herrschaft über Molina. Die Bürger proben erneut den Aufstand.

1810 - Im Befreiungskrieg brennen die französischen Truppen, die in der Burg einquartiert sind, die Stadt nieder.

Quelle: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente und Hinweistafel an der Burg und Stadtmauer
Literatur
  • Leonardy, Heribert J. & Kersten, Hendrik - Burgen in Spanien, Eine Reise ins spanische Mittelalter | Darmstadt, 2002 | S. 60 ff
  • Editorial Everest, S.A. - Castillos de España. Castilla-la Mancha y Castilla León. Band II | León, 1997 | S. 773-777
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