BURG GRAFENSTEIN Weltweit | Europa | Schweiz | Kanton Bern | Verwaltungskreis Frutigen-Niedersimmental | Diemtigen |
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| Allgemeine Informationen | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Kleine Ruine mit wenigen Mauerresten auf einem Hügel auf der Nordseite über dem Zugang zum Diemtigtal. Die Wehranlage, zu deren Geschichte keine mittelalterlichen Quellen vorliegen, bildete somit das Gegenstück zur Burg Diemtigen (Hasenburg). | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Informationen für Besucher | |||||||||||||||||||||||||||||||
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| Bilder | |||||||||||||||||||||||||||||||
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| Grundriss | |||||||||||||||||||||||||||||||
![]() Quelle: gezeichnet von O. Steimann, 2026 |
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| Historie | |||||||||||||||||||||||||||||||
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Genau ein Kilometer östlich der Burg Diemtigen (Hasenburg) befindet sich auf der gegenüberliegenden Seite des Zugangs zum Diemtigtal die Ruine einer zweiten Burganlage. Sie stand auf einem Hügel im Melzenboden, der gegen Norden hin steil abfällt. Möglicherweise diente diese Seite als Steinbruch beim Bau der Burg.
Von der mittelalterlichen Wehranlage sind nur noch wenige Spuren vorhanden. Ihr Zentrum bildete einst ein Turm, dessen qudratischer Grundriss eine Seitenlänge von etwas mehr als 6 Metern aufweist. Vor allem auf der Südseite ist sein stark verwitterter Sockel noch gut sichtbar. Weitere Mauerreste ziehen sich auf der Nordseite der Abbruchkante entlang. Sie reichen über die Fläche des Turms hinaus und deuten an, dass er von weiteren Gebäuden oder einem Bering umgeben war. Während das Gelände auf der Westseite in einen schmalen Grat mündet, hätte es auf der Ostseite ausreichend Platz für einen Wohntrakt oder einen kleinen Burghof geboten. Über die Geschichte der Burg und die Entstehung des Namens Grafenstein schweigen sich die Quellen aus. Sie stand am alten Weg entlang der Südflanke des Simmentals und war wohl der Wohnsitz eines Dienstmanns der Inhaber der Herrschaft Diemtigen. Falls die Anlage vor 1250 entstand, waren das die Freiherren von Strättlingen. Vielleicht bezieht sich der Burgname aber auf die Grafen von Kyburg, die die Herrschaft Diemtigen 1257 in ihren Besitz brachten. Die fehlenden Quellen sind ein Indiz dafür, dass Grafenstein schon früh wieder aufgegeben wurde. Später dürfte die Ruine als Steinbruch für den Bau der umliegenden Bauernhöfe genutzt worden sein. Eine wissenschaftliche Untersuchung ist bislang ausgeblieben. |
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| Quellen: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Literatur | |||||||||||||||||||||||||||||||
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