DIMORA CASTELLO
 Weltweit | Europa | Italien | Apulien | Provinz Lecce | Galatone, Fraktion Fulcignano


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Allgemeine Informationen
Lage Das Dimora Castello liegt im südlichen Apulien (Provinz Lecce), etwa einen Kilometer südöstlich des Stadtzentrums von Galatone.
Die Casa befindet sich inmitten typisch salentinischer Olivenhaine am Ende der Via Tunisi beziehungsweise der Via San Luca Masseria Fulcignano.
Vor Ort gibt es einen ausgewiesenen archäologischen Park.
Via Tunisi, 73044 Galatone LE, Italien
Nutzung Hotel
Bau/Zustand Das historische Bauwerk in Galatone (Apulien) präsentiert sich heute als hervorragend erhaltener, vollständig restaurierter Wehrbau beziehungsweise befestigter Wohnsitz.
Die originalen Außenmauern aus regionalem Kalkstein und die zwei steinernen Wehrerker (Caditoie) über der Portalzone sind vollständig intakt.
Im Zuge einer behutsamen Sanierung zur Umnutzung als „B&B Dimora Castello“ wurden die historischen Raumstrukturen mit den für den Salento typischen Sterngewölben freigelegt.
Dadurch bleibt der wehrhafte Charakter des Gebäudes nahe dem Castello di Fulcignano authentisch ablesbar.
Typologie Dimora Fortificata / Casa Torre (befestigter Wohnsitz / Wohnturm)
Sehenswert
  • k.A.
Bewertung k.A.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 40°08'23.8" N, 18°04'37.7" E
Höhe: 70 m ü. NN
Topografische Karte/n
Dimora Castello auf der Karte von OpenTopoMap.
Kontaktdaten
k.A.
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
Privatbesitz!
Bitte achten Sie die Privatsphäre der Bewohner.
Anfahrt mit dem PKW
Von der Schnellstraße SS101 (Lecce–Gallipoli) die Ausfahrt "Galatone/Seclì" oder "Galatone Centro" nehmen.
Der Beschilderung Richtung "Castello di Fulcignano" bzw. der schmalen Landstraße Via Fulcignano nach Norden folgen.
Keine offiziellen Parkplätze vorhanden.
Eingeschränkte Abstellmöglichkeiten für PKW am unbefestigten Straßenrand direkt vor oder nahe der Anlage.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
Per Regionalbahn (FSE - Ferrovie del Sud Est) bis zum Bahnhof Galatone. Von dort ca. 25–30 Minuten Fußweg (ca. 2 km) in nördliche Richtung zur Ruine.
Wanderung zur Burg
k.A.
Öffnungszeiten
Außenbesichtigung jederzeit möglich.
Eintrittspreise
k.A.
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
ohne Beschränkung
Gastronomie auf der Burg
keine
Öffentlicher Rastplatz
keiner
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
B&B Dimora Castello
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
k.A.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
Für Rollstuhlfahrer erreichbar.
Bilder
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Grundriss
keine Grundriss verfügbar
Historie
1192 Erste urkundliche Erwähnung des Lehens, das von König Roger II. von Sizilien an den Ritter Maurizio Falcone übergeben wird.
13. Jh. Übergabe des Lehens unter Kaiser Friedrich II. an das Adelsgeschlecht Gentile da Nardò. Nach der Hinrichtung von Simone Gentile (1269) fällt das Territorium unter angiovinische Herrschaft.
14. Jh. Nach dem Ende der Stauferzeit wechselt das Lehen in rascher Folge zwischen verschiedenen angiovinischen Adelsfamilien, darunter die Dynastien Brunello und Gualtieri di Brienne. In dieser Epoche eskalieren die regionalen Fehden, weshalb der Ausbau dezentraler, wehrhafter Ansitze im Vorfeld der Kernfestung zwingend notwendig wird.
1426 Enteignung des Condottiere Ottino de Caris durch Königin Johanna II. von Neapel. Das Lehen geht an das mächtige Fürstengeschlecht Orsini del Balzo über.
ab 1562 Erhebung Galatones zum Marquisat unter der Genueser Adelsfamilie Squarciafico. Beginn der baulichen Erweiterung und architektonischen Überformung des Ansitzes zum wehrhaften Herrenhaus.
17. & 18. Jh. Übergang des Lehens durch Erbfolge und Heirat an die bedeutenden süditalienischen Dynastien Pinelli und die Fürsten Pignatelli Belmonte, unter denen die Anlage ihre heutige Gestalt erhält.
20. Jh. Verlust der herrschaftlichen Wohnfunktion.
Das geschichtsträchtige Anwesen überdauert das Jahrhundert in einer Phase der primär landwirtschaftlichen Nutzung und dient zeitweise als Lager- und Ökonomiegebäude, wodurch die Bausubstanz im Kern jedoch vor dem Abriss geschützt bleibt.
21. Jh. Aufwendige, substanzschonende Privatsanierung. Freilegung der historischen Gewölbestrukturen und Erhalt der wehrhaften Außenelemente.
Quelle: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente.
Literatur
  • Carducci, Luigi - Storia del Salento | Galatina 2006
  • Arthur, Paul - Giornale di Galatone Nr.14, Il castello di Fulcignano e il sistema di difesa rurale a Galatone | Galatone, 1997
Webseiten mit weiterführenden Informationen
  • k.A.
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  • [13.08.2026] - Neuerstellung.
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