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CASTELLO DI FULCIGNANO
Weltweit |
Europa
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Italien
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Apulien
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Provinz Lecce
| Galatone, Fraktion Fulcignano |
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Informationen für Besucher |
Bilder |
Grundriss |
Historie |
Literatur |
Links
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Allgemeine Informationen
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| Lage |
Das Castello di Fulcignano liegt im südlichen Apulien (Provinz Lecce), etwa einen Kilometer südöstlich des Stadtzentrums von Galatone.
Die Ruine befindet sich inmitten typisch salentinischer Olivenhaine am Ende der Via Tunisi bzw. Via San Luca Masseria Fulcignano.
Vor Ort existiert ein ausgewiesener archäologischer Park.
Via Tunisi, 73044 Galatone LE, Italien |
| Nutzung |
Das Areal rund um das Castello di Fulcignano dient als ausgewiesener archäologischer Park.
Das Castello di Fulcignano selbst ist eine Baustelle. |
| Bau/Zustand |
Imposante, mittelalterliche Ruine einer rechteckigen Ringmauerburg (Castello-recinto).
Der ursprüngliche Charakter der Wehranlage ist mangels neuzeitlicher Umbauten baulich rein erhalten, leidet jedoch unter akutem Restaurierungsbedarf und starkem Pflanzenbewuchs.
Ringmauer:
Monumentales Rechteck (ca. 75 x 49 m), ca. 8 m hoch und 2,60 m stark. Ausgeführt als zweischaliges Bruchsteinmauerwerk (Muratura a sacco) mit äußerer Verblendung aus lokalem Kalksandstein (Carparo).
Tor & Türme & Umfeld:
Zwei quadratische Ecktürme flankieren die Eingangsfront. Besonderheit: Die Türme besitzen im Inneren einen kreisrunden Grundriss.
Das spitzbogige Hauptportal führt durch eine Passage mit Resten von Kreuzrippengewölben.
Ein tiefer Geländegraben markiert den Verlauf des historischen Wehrgrabens.
Innenhof:
Der weitläufige Hof ist frei von oberirdischen Gebäuden. Ehemalige Wohn- und Wirtschaftsbauten des Casale sind abgetragen; Fundamentspuren und Zisternen befinden sich im Boden.
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| Typologie |
Niederungsburg - Ringmauerburg - Kastellburg
Wehr- und Fluchtburg zum Schutz der ländlichen Bevölkerung des umliegenden, heute verschwundenen Dorfes (Casale Fulcignano).
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| Sehenswert |
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| Bewertung |
k.A. |
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Informationen für Besucher
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Geografische Lage (GPS)
WGS84:
40°08'26.0" N, 18°04'36.7" E
Höhe: 69 m ü. NN |
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Topografische Karte/n
Castello di Fulcignano auf der Karte von OpenTopoMap.
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Kontaktdaten
k.A. |
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Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
k.A.
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Anfahrt mit dem PKW
Von der Schnellstraße SS101 (Lecce–Gallipoli) die Ausfahrt "Galatone/Seclì" oder "Galatone Centro" nehmen.
Der Beschilderung Richtung "Castello di Fulcignano" bzw. der schmalen Landstraße Via Fulcignano nach Norden folgen.
Keine offiziellen Parkplätze vorhanden.
Eingeschränkte Abstellmöglichkeiten für PKW am unbefestigten Straßenrand direkt vor oder nahe der Anlage. |
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Anfahrt mit Bus oder Bahn
Per Regionalbahn (FSE - Ferrovie del Sud Est) bis zum Bahnhof Galatone. Von dort ca. 25–30 Minuten Fußweg (ca. 2 km) in nördliche Richtung zur Ruine. |
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Wanderung zur Burg
k.A.
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Öffnungszeiten
Die Anlage ist wegen Sanierungsarbeiten nur von Außen zu besichtigen.
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Eintrittspreise
k.A.
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Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
ohne Beschränkung
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Gastronomie auf der Burg
keine
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Öffentlicher Rastplatz
keiner |
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Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
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Zusatzinformation für Familien mit Kindern
k.A. |
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Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
Für Rollstuhlfahrer nicht erreichbar. |
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Bilder
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Grundriss
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Quelle: Cazzato, Mario & Costantini, Antonio - Guida ai Castelli Pugliesi. 1. La Provincia di Lecce | Galatina, 1997 | S. 67
(durch Autor leicht aktualisiert)
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Historie
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1192
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Erste schriftliche Erwähnung des Kastells als Furcignano. Der Adlige Maurizio Falcone übernimmt die Anlage als Lehnsherr. Die Festung dient primär dem Schutz des umliegenden, befestigten Dorfes (Casale).
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12. / 13. Jh.
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Ausbau der Wehranlage unter normannisch-staufischer Herrschaft. Das Castello bildet fortan einen strategisch wichtigen Verteidigungspunkt in der historischen Region Terra d'Otranto.
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14. Jh.
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Schwere lokale Fehden führen zur vollständigen Zerstörung des zugehörigen Dorfes. In der Folge verfällt das Kastell zeitweise zur Ruine.
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1431
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Giovanni Antonio Orsini del Balzo, der Fürst von Tarent, erhält die Festung als Schenkung von Königin Johanna II. von Neapel. Er lässt das Areal sichern und wiederaufbauen.
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ab 16. Jh.
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Es folgt die vollständige Aufgabe als aktiver Militärstützpunkt. Den Innenraum der Anlage nutzen lokale Bauern fortan für landwirtschaftliche Zwecke, primär als geschütztes Gehege für das Vieh.
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1967
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Offizielle Einstufung als Nationaldenkmal (Monumento Nazionale) durch den italienischen Staat aufgrund der hohen architektonischen und historischen Bedeutung für die Region Apulien.
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2011
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Enteignung und Eigentumsübertragung an die Gemeinde Galatone (Provinz Lecce). Seither laufen archäologische Untersuchungen sowie Maßnahmen zur Restaurierung und Erhaltung der Ruine.
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Quelle: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente.
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Literatur
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- Cazzato, Mario & Costantini, Antonio - Guida ai Castelli Pugliesi. 1. La Provincia di Lecce | Galatina, 1997 | S. 67 f.
- De Vita, Raffaele – Castelli, torri ed opere fortificate di Puglia | Bari, 2001 (4. Auflage) | S. 92 f.
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Webseiten mit weiterführenden Informationen
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- [13.08.2026] - Neuerstellung.
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