BURG ROTWASSERSTELZ | SCHLOSS RÖTTELN | BURG KAISERSTUHL
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Quelle: Wenzinger Plüss, Franziska & Frei-Heitz, Brigitte - Kaiserstuhl [Schweizerische Kunstführer GSK, Nr. 710] | Bern, 2002 | S. 25
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Allgemeine Informationen
Schöne Turmburg mit neuzeitlichen Anbauten direkt am Rhein. Wohl wegen ihrer Nähe zu den Burgen Weisswasserstelz und dem verschwundenen Schwarzwasserstelz wird sie in Volkssagen den Herren von Wasserstelz zugeschrieben. Vermutlich ist die Anlage aber eine Gründung der Freiherren von Kaiserstuhl. Bis ins 18. Jahrhundert gehörte sie zur selben Herrschaft wie das gegenüberliegende Städtchen Kaiserstuhl.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 47°34'13.9" N, 8°25'08.5" E
Höhe: 343 m ü. NN
Topografische Karte/n
nicht verfügbar
Kontaktdaten
k.A.
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
Privatbesitz!
Bitte achten Sie die Privatsphäre der Bewohner.
Anfahrt mit dem PKW
Von Waldshut-Tiengen nach Hohentengen fahren. Kurz vor Hohentengen zum Grenzübergang nach Kaiserstuhl abbiegen. Direkt an der Grenzkontrolle, gleich neben der Rheinbrücke steht die Burg Rotwasserstelz.
Kurz vor dem Abzweig zur Grenze befindet sich ein Parkplatz.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
k.A.
Wanderung zur Burg
k.A.
Öffnungszeiten
Nur Außenbesichtigung möglich.
Eintrittspreise
k.A.
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
ohne Beschränkung
Gastronomie auf der Burg
Gasthaus & Gaststube "Wasserstelz"
Link zur Webseite der Gastronomie
Öffentlicher Rastplatz
keiner
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
Gasthaus & Gaststube "Wasserstelz"
Link zur Webseite der Unterkunft
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
k.A.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
Für Rollstuhlfahrer nicht erreichbar.
Bilder
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Grundriss
Grundriss Burg Rotwasserstelz
Quelle: Neu gezeichnet nach verschiedenen Vorlagen von O. Steimann, 2008
(durch Autor leicht aktualisiert)
Historie
Die Burg Rotwasserstelz oder Rötteln gilt als Gründung der 1236 erstmals erwähnten Freiherren von Kaiserstuhl. Diese stammten wahrscheinlich von den Herren von Wart ab und besassen beidseits des Rheins weit verstreute Güter und Rechte. Als Zentrum der Anlage errichteten sie auf einem Felsklotz nahe dem Flussufer den massiven Turm, dessen Grundmauern über 3 Meter dick sind. Er ragt heute noch vier Stockwerke hoch auf. Südlich daran schlossen sich ein Hof mit Brunnen und der Palas an.

Adelburg von Kaiserstuhl heiratete Lütold VI. von Regensberg, der um 1254 am gegenüberliegenden Rheinufer die Stadt Kaiserstuhl gründete. Nach dem Niedergang der Regensberger mussten diese 1294 die Herrschaft Kaiserstuhl samt der Burg an Bischof Heinrich II. von Konstanz veräussern. Fortan residierte ein bischöflicher Vogt im Turm. Nach ihren Erbauern hiess die Burg aber noch bis ins 14. Jhdt. hinein «Burg Kaiserstuhl» - erst später kamen die Namen Rotwasserstelz oder Rötteln auf.

Bis zur Helvetischen Revolution von 1798 verblieb die Herrschaft Kaiserstuhl mit der Burg Rotwasserstelz unter bischöflicher Verwaltung. Nach der Auflösung der alten Herrschaftsstrukturen war die Anlage als Beamtensitz jedoch überflüssig geworden und wurde 1803 an Private verkauft. Im 18. und 19. Jhdt. kam es zu zahlreichen baulichen Veränderungen.
Quelle: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente.
Literatur
  • Hauptmann, Arthur - Burgen - einst und jetzt | Konstanz, 1984
  • Wenzinger Plüss, Franziska & Frei-Heitz, Brigitte - Kaiserstuhl [Schweizerische Kunstführer GSK, Nr. 710] | Bern, 2002 | S. 25
Webseiten mit weiterführenden Informationen
  • k.A.
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  • [30.09.2018] - Umstellung auf das neue Burgenwelt-Layout.
  • [31.03.2008] - Neuerstellung.
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