CASTILLO DE TURÉGANO
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Allgemeine Informationen
Ruine einer imposanten, weitläufigen Höhenburg, die zuletzt im 16. Jahrhundert ausgebaut wurde.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 41°09'29.2" N, 4°00'19.0" W
Höhe: 954 m ü. NN
Topografische Karte/n
nicht verfügbar
Kontaktdaten
k.A.
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
k.A.
Anfahrt mit dem PKW
Von der Touristenhochburg Segovia auf der Landstraße 601 in Richtung Valladolid fahren. Etwa 10 km außerhalb Segovias zweigt die Landstraße 603 in Richtung Turégano ab.
Jetzt sind es noch 25 km bis zum Zielort. Die Burg liegt direkt an der Straße in Richtung Cantalejo (nach Norden).
Anfahrt mit Bus oder Bahn
k.A.
Wanderung zur Burg
k.A.
Öffnungszeiten
November - März
Mittwoch - Sonntag: 11:00 - 14:00 & 16:00 - 18:00 Uhr

April - Juni & September
Mittwoch - Sonntag: 11:00 - 14:00 & 16:30 - 19:30 Uhr

Juli & August
Mittwoch - Sonntag: 11:00 - 14:00 & 17:00 - 20:00 Uhr

Oktober
Mittwoch - Sonntag: 11:00 - 14:00 & 16:00 - 19:00 Uhr
Bitte prüfen Sie hier die aktuellen Öffnungszeiten.
Eintrittspreise
Erwachsene: 2,00 EUR
Bitte prüfen Sie hier die aktuellen Eintrittspreise.
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
ohne Beschränkung
Gastronomie auf der Burg
keine
Öffentlicher Rastplatz
keiner
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
k.A.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
k.A.
Bilder
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Grundriss
Grundriss Castillo de Turégano
  1. Dreischiffige romanische Kirche "San Miguel"
  2. Ehemaliger Zugang zur Kirche
  3. Toranlage
  4. Alter Mauerring
Quelle: Leonardy, Heribert J. & Kersten, Hendrik - Burgen in Spanien, Eine Reise ins spanische Mittelalter | Darmstadt, 2002 | S. 132
(durch Autor leicht aktualisiert)
Historie
Der Ursprung der Burg ist eine keltoiberische Anlage von der noch Spuren erhalten sind. In diese Anlage bauten die Mauren eine Burg, deren Überreste heute noch vorhanden sind.

Im 10. Jh. wurde die Burg vom Grafen Fernán Gonzáles (931-970) erobert. 1123 vergab Königin Urraca von Kastilien die Burg als Lehen an die Bischöfe von Segovia. Diese ließen um die Wende zum 13. Jh. in der Mitte des Burgareals eine romanische Kirche errichten, die dem Erzengel Michael geweiht wurde. Das Patronat deutet möglicherweise auf das Wirken eines Ritterordens in Turégano hin.

Um die Kirche herum wurde ein kastellähnliches Mauergeviert mit runden Flankierungstürmen gelegt. Die romanische Kirche erhielt im 15. Jh. Umbauten, die heute das burgähnliche Aussehen des Baukörpers bestimmen. In den Jahren 1461-97 wurde an die Ostseite der Kirche ein Wohngebäude angebaut, das in ineinander übergehenden Türmen mit Wehrplattformen endet. An der Westseite ließ Bischof Juan Arás de Villar 1498-1501 drei schlanke Türme mit Zinnenkränzen anbauen. Schließlich errichtete Bischof Diego de Rivera 1512-1543 an der Südseite Zwillingstürme, die heute einen barocken Glockenaufsatz tragen.

Es gibt einen polygonalen Maueraußenring der aus zwei Komponenten besteht. Eine innere Mauer aus Tapia (Lehm-Kalk-Gußmauerwerk) bildet einen inneren Ring. Sie ist offenbar maurischen Ursprungs. Davor wurde später mit einer heute gut sichtbaren Trennungsfuge aus unregelmäßigem Bruchsteinmauerwerk (Mamposteria) ein zweiter Verteidigungsring errichtet. In dem nur wenige Meter betragenden Zwischenraum errichtete man Vierecktürme, die teilweise Durchgänge besaßen, die ein Begehen des Zwingers ermöglichten.
Quelle: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente.
Literatur
  • Leonardy, Heribert J. & Kersten, Hendrik - Burgen in Spanien, Eine Reise ins spanische Mittelalter | Darmstadt, 2002 | S. 132 ff
Webseiten mit weiterführenden Informationen
  • k.A.
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