FORT ST. ANGELO
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Allgemeine Informationen
Die Burg wird im 13. Jahrhundert erstmals erwähnt.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 35°53'31" N, 14°31'06" E
Höhe: 1 m ü. NN
Topografische Karte/n
nicht verfügbar
Kontaktdaten
k.A.
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
k.A.
Anfahrt mit dem PKW
Anfahrt mit dem Linienbus von Valletta.
Parkmöglichkeiten in Cospicua.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
k.A.
Wanderung zur Burg
k.A.
Öffnungszeiten
Besichtigung jederzeit möglich
Eintrittspreise
k.A.
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
k.A.
Gastronomie auf der Burg
keine
Öffentlicher Rastplatz
k.A.
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
k.A.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
k.A.
Bilder
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Grundriss
Grundriss Fort St. Angelo
Quelle: Tourism Organisation Malta - Mdina, die Stadt auf dem Thron. | Valletta
Historie
1. Jh. v.Chr. Das Gebiet um den heutigen "Grand Harbour" wird schon von den Phöniziern und Römern als sicherer Ankerplatz für ihre Schiffe genutzt. Auf der Spitze der Halbinsel Birgu errichten wahrscheinlich schon die Römer die erste Festungsanlage.
11. Jh. Die arabischen Aghlobiten nutzen, während der Zeit ihrer Herrschaft über die Insel Malta, die strategisch günstige Stelle um das heutige Fort St. Angelo für den Bau einer Festung.
1090 Die Normannen unter Graf Roger von Sizilien lösen die Araber in der Herrschaft über Malta ab und bauen die Festungsanlage auf der Spitze der Halbinsel Birgu weiter aus.
1530 Karl V. von Spanien belehnte den Johanniterorden mit der Insel Malta. Die Johanniterritter erkennen sofort die besondere Eignung des Gebietes um den "Grand Harbour" für ihre Zwecke. Die seit dem Altertum auf Seefahrt zugeschnittene Siedlung Birgu und die Festung auf der Spitze der Halbinsel werden unter Einsatz großer Geldsummen und Tausender von Sklaven ausgebaut und befestigt. Das Fort erhält den Namen St. Angelo und wird Sitz der Großmeister auf Malta.
Mai 1565 Am 18. Mai landet eine türkische Invasionsflotte unter dem Großwesir Mustafa mit 180 Schiffen und 30 000 Soldaten auf Malta. Verteidigt wird die Insel von 8 500 maltesischen Soldaten und 700 Ordensrittern. Die Osmanen machen erst gar nicht den Versuch in den Hafen einzudringen, sondern landen in der unbefestigten Bucht von Marsaxlokk. Sie rücken von hier aus unbehelligt gegen das Fort St. Elmo vor und bringen ihr gesamtes Kriegsgerät in Stellung. St. Elmo fällt nach vier Wochen verlustreicher Anstürme. Jetzt wenden sich die Türken gegen Senglea und St. Angelo. Es gelingt den Rittern und ihren maltesischen Soldaten drei Monate lang, dem ununterbrochenen Bombardement und dem Ansturm der türkischen Truppen, standzuhalten.
Sept. 1565 Als am 3. September ein kleines spanisches Ersatzheer landet geben die Türken auf und flüchten. Der türkische Angriff auf Malta ist abgeschlagen. Die Johanniter sind die Helden Europas. Bei den furchtbaren Kämpfen werden ca. 24000 Türken getötet oder verwundet. Die maltesische Seite hat ca. 5000 Tode zu beklagen, darunter 200 Ordensritter.
1565 Unter dem Großmeister Jean Parisot de la Valette wird das Fort. St. Angelo sofort wieder instand gesetzt und vergrößert.
1798 Der Malteser-Ritterorden wird durch Napoleon von der Insel Malta vertrieben.
1912 Fort St. Angelo wird zum Hauptquartier der britischen Marine.
1998 Durch einen Staatsvertrag, zwischen dem souveränen Malteser-Ritterorden und der Republik Malta, wird das Fort St. Angelo dem Ritterorden für die Dauer von 99 Jahren zu alleiniger Nutzung überlassen.
Quelle: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente.
Literatur
    
  • Ross, Geoffrey Aquilana - Malta. | München, 1996
  • Tourism Organisation Malta - Mdina, die Stadt auf dem Thron. | Valletta
Webseiten mit weiterführenden Informationen
  • k.A.
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