ARNSBURG
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Archäologische Denkmäler in Hessen 84, 1985
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Allgemeine Informationen
Lage 200m südlich der Klosterruine Arnsburg, einem Stadtteil von Lich.
Nutzung Ausgegrabene Ruine.
Bau/Zustand Ruine, Grundmauern bei einer Ausgrabung 1984/85 freigelegt.
Typologie Ministerialenburg, Spornburg
Sehenswert
    -
Bewertung Ausgrabung einer um 1150 aufgebenen Burganalage deren Grundriss weitgehend erhalten ist.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 50°29'23.8"N 8°47'19.8"E
Höhe: 170 m ü. NN
Topografische Karte/n
Die Arnsburg auf der Karte von OpenTopoMap
Kontaktdaten
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Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
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Anfahrt mit dem PKW
A45 Abfahrt Münzenberg. Dann auf der B488 in Richtung Lich. Nach etwa 2km rechts ab Richtung Muschenheim. Nach 200m ist ein kleiner Parkplatz auf der linken Seite, von da ist die Burg per Fußweg erreichbar.
Koordinaten Parkplatz: 50.488964, 8.786614.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
Lich ist per BAhn erreichbar. Nach Anrsburg gibt es keine dauerhafte Verbindung, allerdings kann man ab Bahnhof Lich ein Anruf-Linie-Taxi zum Kloster Arnsburg bestellen (60m im Voraus anmelden).
Wanderung zur Burg
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Öffnungszeiten
Frei zugänglich.
Eintrittspreise
Kostenlos.
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
Keine Einschränkungen.
Gastronomie auf der Burg
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Öffentlicher Rastplatz
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Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
Keine Übernachtungsmöglichkeit.
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
Keine Einschränkungen.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
Kein befestigter Zugangsweg, nur bedingt Rollstuhl-geeignet.
Bilder
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Grundriss
Grundriss Arnsburg
Quelle: Archäologische Denkmäler in Hessen 84, 1985
  1. Wohnturm
  2. Brunnen
  3. Abwasserkanal
  4. Keller
  5. Kapelle
  6. Gebäude
  7. Ursprünglicher Burggraben Im 11. Jh. verfüllt
Gestrichelte und nicht schwarz eingefärbte Fundamente wurden nach der Ausgrabung (1985) wieder verfüllt.
Historie
8./10.Jh. Bau einer ersten Burg durch eine Reichsdienstmannenfamilie die sich von Arnsburg nannten.
Anfang 12. Jh. Eberhard v. Hagen-Hain (heute Dreieichenhain) verlegt nach der Heirat mit der Erbtochter Kunos, Gertrud, seinen Wohnsitz nach Arnsburg.
Anfang 12.Jh. Erweiterungen, Umbauten und Verstärkungen der Burg.
Ab 1160 Die Burg dient als Steinbruch zur Errichtung des Kloster Arnsburg.
1984/85 Ausgrabung der Burgwüstung Arnsburg.
Quelle: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente.
Literatur
  • Knappe, Rudolf - Mittelalterliche Burgen in Hessen | Gudensberg 1995
Webseiten mit weiterführenden Informationen
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