CASTILLO DE SIGÜENZA
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Allgemeine Informationen
Lage Die Burg ist eng mit der Geschichte der Bischöfe von Sigüenza verbunden, die sie mehrere Jahrhunderte als Herrschaftssitz nutzten.

Auf einem Hügel am linken Ufer des Rio Henares.
Nutzung Hotel
Bau/Zustand renoviert
Typologie Burg, Palast
Sehenswert
  • Am Castillo de Sigüenza sind die schrittweisen Veränderungen der Burg über die Jahrhunderte gut zu erkennen. Ein Besuch lohnt sich in Verbindung mit der mittelalterlich anmutenden Altstadt.
Bewertung Große, gut erhaltene Anlage, die allerdings wegen Hotelbetriebs nur begrenzt zugänglich ist. Ihre Form bestehend aus einer Ringmauer mit gleich hohen Türmen ohne herausragenden Bergfried deutet auf den maurischen Ursprung.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 41°03'50.5"N 2°38'28.4"W
Höhe: 1039 m ü. NN
Topografische Karte/n
nicht verfügbar
Kontaktdaten
k.A.
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
k.A.
Anfahrt mit dem PKW
Sigüenza ist von Madrid über die Autovia Nordeste A-2 in rund 1 1/4 Std. zu erreichen. An der Ausfahrt 104 auf die Landstraße CM-1101 in Richtung Sigüenza wechseln. Landschaftlich schöner, aber etwas länger ist die Anfahrt bis Ausfahrt 118 und die Landstraße GU-118 an den Burgen Torresaviñán und Pelegrina vorbei. Kostenlose Parkplätze an der Burg.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
k.A.
Wanderung zur Burg
Der Langstreckenrad- und Wanderweg "Camino del Cid" macht in Sigüenza Station. Eine Nebenroute des von Alicante kommenden Camino de la Lana-Jakobswegs führt ebenfalls durch die Stadt.
Öffnungszeiten
Außenbesichtigung möglich, der Burghof ist nur tagsüber offen.
Eintrittspreise
-
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
ohne Beschränkung
Gastronomie auf der Burg
Zur offiziellen Website des Hotelrestaurant: La gastronomía de Paradores
Öffentlicher Rastplatz
keiner
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
Zur offiziellen Website des Hotels: Hotel Parador De Siguenza
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
k.A.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
ja, aber Kopfsteinpflaster
Bilder
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Grundriss
Grundriss Castillo de Sigüenza
Quelle: Editorial Everest, S.A. - Castillos de España. Castilla-la Mancha y Castilla León. Band II | León, 1997 | S. 786
Historie
2. Jh. v. Chr. - Der Hügel am Südufer des Henares ist bereits seit keltiberischer Zeit besiedelt. Der bedeutende Ort trägt den Namen Segontia und wird im Numantinischen Krieg (154-133 v. Chr.) von den Römern erobert. Unter römischer Herrschaft wächst die Stadt weiter an, ein römischer Wachturm wird an der Stelle der späteren Burg vermutet. 598 - Die Westgoten gründen das Bistum Sigüenza

8. Jh. - Die Mauren erobern die Region von den Westgoten und errichten eine kleine Garnison.

1124 - Bischof Bernhard von Agen erobert mit seinem Heer die Stadt von Mauren. Eine neue Burg wird auf den Resten der muslimischen Befestigung errichtet.

13. Jh. - Die Burg wird Bischofs-Residenz und wird immer mehr erweitert und ausgebaut: mit Kapellen, Gerichtssaal und Gefängnis. Eine größere Garnison aus Soldaten und Bediensteten bewacht die Burg, in der die Bischöfe bis ins 18. Jahrhundert leben.

1355 - Die kastilische Königin Blanca de Bourbón sitzt eingesperrt in der Bischofsburg, nachdem ihr Gemahl Pedro I. sie verstoßen hat.

14. Jh. - Das Haupttor mit seinen beiden Flankierungstürmen an der Nordseite wird als neuer Zugang errichtet. Kardinal Mendoza lässt den Zwinger vor dem Eingangstor errichten und die Burg zum Palast umbauen.

19. Jh. - Die Burg wird als Kaserne der französischen Armee im Unabhängigkeitskrieg genutzt und später als Irrenanstalt. In den Karlistenkriegen wird die Burg beschädigt.

1936/37 - Die Burg fungiert bis zum Ausbruch des spanischen Bürgerkriegs als Kaserne der Guardia Civil, danach finden Repubilkanische Truppen vorübergehend Schutz.

1970-1976 - Das Castillo de Sigüenza wird renoviert und als Parador Hotel wiedereröffnet.
Quelle: Infotafeln an der Burg.
Literatur
  • Editorial Everest, S.A. - Castillos de España. Castilla-la Mancha y Castilla León. Band II | León, 1997 | S. 785-791
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