CASTILLO DE SANTIUSTE | CASTILLO DE CORDUENTE Weltweit | Europa | Spanien | Kastilien-La Mancha | Provinz Guadalajara | Corduente |
|||||||||||||||||||||||||||||||
| Informationen für Besucher | Bilder | Grundriss | Historie | Literatur | Links | |||||||||||||||||||||||||||||||
![]() |
|||||||||||||||||||||||||||||||
| Klicken Sie in das jeweilige Bild, um es in voller Größe ansehen zu können! | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Allgemeine Informationen | |||||||||||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||||||||||
| Informationen für Besucher | |||||||||||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||||||||||
| Bilder | |||||||||||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||||||||||
| Grundriss | |||||||||||||||||||||||||||||||
| keine Grundriss verfügbar | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Historie | |||||||||||||||||||||||||||||||
|
1410 - Don Juan Ruíz de Molina, genannt "Der alte Ritter", erwirbt die Ortschaft Corduente.
1434 - König Juan II. verleiht das Privileg, ein befestigtes Haus mit vier Türmen zu errichten. Da Anwesen geht später durch Erbfolge in die Markgrafschaft Embid über. 17. Jh. - Das Erdbeben von Lissabon führt bis nach Corduente zu Erschütterungen, die den Nordwestturm einstürzen lassen. 19. Jh. - Während der Karlistenkriege, werden die Turmzinnen abgerissen und die Türme mit Satteldächern gedeckt. 20. Jh. - Die Besitzer restaurieren die Burg und nähern sich damit dem ursprünglichen wehrhaften Bild wieder an. Diese Burg ist eigentlich ein befestigtes Haus mit geringem strategischen Wert, da sie im Norden von einem Hügel dominiert wird. Sie bietet jedoch einen Blick auf die Ebene, da sie auf einem kleinen Plateau erbaut wurde, das aus dem Hang herausragt. Die Anlage bestand aus einer äußeren Umfassungsmauer mit Würfeln an den Ecken und zwei weiteren, die den Eingang flankierten und weitgehend verschwunden sind. Der Zugang zur Burg selbst war direkt, da dieses Tor direkt mit dem verlorenen Außentor fluchtete. Die innere Umfassungsmauer ist ein 25 Meter großes Quadrat mit vier quadratischen Türmen an den Ecken, die mit Zinnen geschmückt sind. Die Hauptfassade ist nach Osten ausgerichtet, und der Eingang besteht aus einem Rundbogen mit großen Keilsteinen. Darüber prangt das Wappen von Juan Ruíz de Molina, dessen Wappen aus zwei Mühlrädern auf blauem Grund bestand. Zu beiden Seiten des Schildes ist ein inzwischen verblasster Heiliger abgebildet. Im Erdgeschoss befindet sich eine Reihe von Spitzbogenfenstern. Einige weisen noch Reste des durchbrochenen Tympanons auf. Die vier Ecktürme erstreckten sich im Inneren über vier Stockwerke plus Keller. Der südöstliche Turm dominiert die anderen und fungiert als Bergfried. In einem der rekonstruierten Türme ist ein merkwürdiges Fenster zu sehen, dessen unterer Teil eine kleine kugelförmige Schießscharte enthält. Dieses Element findet sich im gesamten Gebäude wieder und diente zum Abfeuern von Schusswaffen. Die Innenräume waren um zwei Innenhöfe herum angelegt, die durch eine Trennmauer voneinander getrennt waren. Dies erhöhte die Verteidigungsfähigkeit, da das gesamte Gebäude im Falle eines Angriffs nicht auf einmal eingenommen werden konnte. Die Innenhöfe wurden teilweise wiederaufgebaut und weisen Rundbögen auf, die an einen Kreuzgang erinnern, mit einem zentralen Brunnen. Einige Räume im ersten Stock öffnen sich nun zum zweiten Stock, da dieser verschwunden ist, mit Ausnahme des Eingangs, dessen gesamter östlicher Teil als Wohnhaus wiederaufgebaut wurde. Die Zinnen der Türme auf derselben Seite wurden ebenfalls ersetzt. Dieses Gebäude ist ein schönes Beispiel für ein kastilisches Herrenhaus aus dem 15. Jahrhundert, eine Mischung aus Prunk, Propagandaarchitektur und echten und simulierten Verteidigungselementen. Sein Verteidigungswert ist eher gering. Baumaterialien Das gesamte Gebäude besteht aus edlem Quaderstein mit vielen Rissen im Kalk- und Sandmörtel, mit Ausnahme der Außenmauer, die aus Mauerwerk besteht und weitgehend verschwunden ist. Erhaltungszustand Das Gebäude wurde konsolidiert, restauriert und einige Räume, Innenhöfe und Osttürme wurden wiederaufgebaut. Einer der Westtürme ist eingestürzt, der andere steht stark schief und ist einsturzgefährdet. Eigentum und Nutzung Das Schloss befindet sich in Privatbesitz und wird als Wohnhaus genutzt. Es wird auch für mittelalterliche Mittag- und Abendessen für Gruppen und Firmen genutzt. |
|||||||||||||||||||||||||||||||
| Quelle: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente. | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Literatur | |||||||||||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||||||||||
| Webseiten mit weiterführenden Informationen | |||||||||||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||||||||||
| Änderungshistorie dieser Webseite | |||||||||||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||||||||||
| Sonstiges | |||||||||||||||||||||||||||||||
| zurück nach oben | zurück zur letzten besuchten Seite | Download diese Seite als PDF-Datei | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Alle Angaben ohne Gewähr! | Die Bilder auf dieser Webseite unterliegen dem Urheberrecht! | Letzte Aktualisierung dieser Seite: 08.03.2026 [SD] | |||||||||||||||||||||||||||||||