CASTILLO DE PIOZ
 Weltweit | Europa | Spanien | Kastilien-La Mancha | Provinz Guadalajara | Pioz

Klicken Sie in das Bild, um es in voller Größe ansehen zu können!
Allgemeine Informationen
Erbaut im 15. Jahrhundert auf Anordnung von Don Pedro González de Mendoza, Kardinal von Spanien.
Die Niederungsburg besitzt einen quadratischen Grundriss und ist von einem Halsgraben umgeben. Die Burg weist zahlreiche Schießscharten auf. Die Burg besteht aus drei Ecktürmen, Bergfried und Palast.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 40°27'49.3"N 3°10'21.6"W
Höhe: 1014 m ü. NN
Topografische Karte/n
nicht verfügbar
Kontaktdaten
k.A.
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
k.A.
Anfahrt mit dem PKW
Pioz liegt etwa 60 km nordöstlich von Madrid. Der Ort ist entweder über die M-225 oder über die A-2 / E-90, Abfahrt Nr. 38, mit Weiterfahrt über die M-226, CM-235 und CM-2004 erreichbar.

Die Burg befindet sich östlich des Dorfes. Parkmöglichkeiten sind direkt an der Burg vorhanden.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
k.A.
Wanderung zur Burg
k.A.
Öffnungszeiten
Tagsüber zugänglich. Genaue Öffnungszeiten nicht bekannt.
Eintrittspreise
nicht bekannt
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
ohne Beschränkung
Gastronomie auf der Burg
keine
Öffentlicher Rastplatz
keiner
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
k.A.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
nein
Bilder
Klicken Sie in das jeweilige Bild, um es in voller Größe ansehen zu können!
Grundriss
Grundriss Castillo de Pioz vom Historiker  Francisco Layna Serrano aus dem Jahr 1932.
Quelle: Serrano, Francisco Layna - Castillos de Guadalajara | Guadalajara, 1994
Historie
Im 15. Jahrhundert gehörte Pioz zunächst zum Besitz König Johanns II. von Kastilien. Dieser übergab den Ort seiner Schwester Katharina als Teil ihrer Mitgift anlässlich ihrer Verbindung mit Don Enrique von Aragón. Da Don Enrique später in politische Konflikte verwickelt war und offenbar einen Krieg gegen Kastilien vorbereitete, forderte Johann II. die Mitgift wieder ein.

Nach dem Tod Don Íñigo López de Mendozas im Jahr 1458 ging das Gebiet an Don Pedro González de Mendoza (später Kardinal von Spanien) über. Ihm wird der Bau des Castillo de Pioz zugeschrieben.

Um 1469 Besitztausch. Das noch im Bau befindliche Castillo de Pioz ging an Álvar Gómez de Ciudad Real, den Sekretär König Heinrichs IV. von Kastilien. Im Gegenzug erhielt die Familie Mendoza den Besitz Maqueda. Unter der Familie Gómez de Ciudad Real wurde der Bau anschließend fortgesetzt und gegen Ende des 15. Jahrhunderts vollendet.

1811 - Französische Truppen brennen die Burg im Unabhängigkeitskrieg erneut nieder, um sie für die spanischen Rebellen unbrauchbar zu machen.

1999-2002 Archäologischen Ausgrabungen.
Quelle: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente und Hinweistafel an der Burg.
Literatur
  • Editorial Everest, S.A. - Castillos de España. Castilla-la Mancha y Castilla León. Band II | León, 1997 | S. 779-781
  • Serrano, Francisco Layna - Castillos de Guadalajara | Guadalajara, 1994
Webseiten mit weiterführenden Informationen
Änderungshistorie dieser Webseite
  • [02.05.2026] - Neuerstellung.
zurück nach oben | zurück zur letzten besuchten Seite Download diese Seite als PDF-Datei
Alle Angaben ohne Gewähr! | Die Bilder auf dieser Webseite unterliegen dem Urheberrecht! | Letzte Aktualisierung dieser Seite: 02.05.2026 [SD]