ARABURG
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Allgemeine Informationen
Zwischen Araberg und Gerichtsberg steht die von den Ungarn erbaute Araburg um die Wienerwaldgrenze gegen Westen abzusichern.

Die Burg wurde auch „Ungarnverhagung an der Großen Tulln“ genannt.

Die Erbauer waren das ritterliche Geschlecht der Arberger. Araburg bedeutet Adlerburg, der Name wird der höchstgelegenen Burg Niederösterreichs gerecht. Ursprünglich bestand die Burg aus Bergfried und Palas.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 48°00'38.8"N 15°52'02.0"E
Höhe: 769 m ü. NN
Topografische Karte/n
Araburg auf der Karte von OpenTopoMap
Kontaktdaten
Offizielle Homepage Araburg
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
Festes Schuhwerk
Anfahrt mit dem PKW
Araburg liegt SSO von St. Pölten und SSW von Wien an der 18 bei Kaumberg. Abfahrt Kaumberg Richtung Laabach. Auf halber Strecke nach recht Richtung Kapelle Mariazeller Pilgerverein Mauer, Parkplatz Araburgstüberl abbiegen bzw. Beschilderung Araburg folgen.
Vom Parkplatz Araburgstüberl (GPS: 48°00'53.9"N 15°52'06.8"E | 48.014982, 15.868540) aus erreichen Sie die Burg in ca. 40 Minuten zu Fuß. Von Kaumberg aus beträgt die Wanderzeit etwa 90 Minuten.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
k.A.
Wanderung zur Burg
k.A.
Öffnungszeiten
Die Burg durch ein Gatter

1.4. - 31.10. jeden Samstag um 14:00 Uhr oder nach Vereinbarung ab. 6 Personen
Treffpunkt Drehkreuz (ausgenommen Belebungstage - jeden 2. Samstag im Monat!!)

Außerhalb der Saison (31. Oktober bis 31.März) sind Führungen nur nach Absprache möglich.
Aktuelle und weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Homepage: Führungen auf Araburg ​ ​
Eintrittspreise
Eintritt inkl. Führung pro Person: 10,00 € (Kinder bis 6 Jahre frei)
Führung für Schulklassen oder Kindergruppen: 80,00 € pauschal (maximal 20 Kinder pro Gruppe)
Sonderführung für größere Gruppen ab 13 Pers.: 120,00 € pauschal (maximal 20 Personen pro Führung möglich)

Aktuelle Preise und weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Homepage: Führungen auf Araburg
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
ohne Beschränkung
Gastronomie auf der Burg
Araburgstüberl

Öffnungszeiten (1. April bis 31. Oktober)
Donnerstag von 10 bis 16 Uhr
Freitag von 10 bis 16 Uhr
Samstag von 10 bis 16 Uhr
Sonntag von 10 bis 16 Uhr
Aktuelle Öffnungszeiten und weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Homepage: Araburgstüberl
Öffentlicher Rastplatz
keiner
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
k.A.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
Nein
Bilder
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Grundriss
Grundriss Araburg
Quelle: Hinweistafel an der Burg.
(durch Autor leicht aktualisiert)
Modell Araburg
Quelle: Modell auf der Burg.
Modell Araburg
Quelle: Führungsheftchen.
Historie
1002 wird Triesting als Grenze des babenbergischen Machtbereiches genannt. Zur Sicherung des wiedergewonnenen Landes wurden mehrere Burgen, darunter Araburg, errichtet.

Die Herren von Arberger waren bestrekt ihren Besitz und die Triestingstraße über den Kaumberger Sattel (Gerichtsberg) zu sichern.

1209 treten die Arberger urkundlich auf (es gibt immer wieder zitierte Erstnennung 1190 , die als Fälschung gilt).

1232 wird Konrad als Zeuge in einer Schenkungsurkunde von Lilienfeld genannt.

1224 wird Konrad als Truchseß von Arberg genannt.

1262 folgt Albero der Ältere.

1276 folgt sein Bruder Albero der Jüngere. Die Brüder werden als Raubritter bezeichnet, weil diese in dauernde Streitigkeit mit dem Stift Lilienfeld verwickelt sind.

1281 verpflichtet sich deren Nachfolger Offo, Gewalttaten gegen Lilienfeld zu unterlassen.

In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts zieht der Landherr die Burg ein und verpfändet diese weiter. 1310 an Abraham Wurisch.

1457 ließ Georg von Rukkendorf die Burgkapelle Sankt-Georgs-Burgkapelle erbauen. Ds vorgeschobene Tor wurde zu einem Torturm verstärkt.

Quelle: Kleiner Burgführer
Literatur
  • Bahnmüller, Wilfried - Burgen und Schlösser in Niederösterreich | St. Pölten, Salzburg, 2005
Webseiten mit weiterführenden Informationen
  • k.A.
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