SOPU TOWER (TORRI TA'SOPU, ISOPU TOWER, SAN BLAS TOWER)
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Allgemeine Informationen
Die Johanniter erbauten den Sopu Tower auf dem Qortin ta'Isopu 1667 während der Herrschaft des Grossmeisters Nicolás Cotoner als letzten Küstenwachtturm Maltas. Er diente zur Überwachung der San Blas Bay und der Daħlet Qorrot Bay.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 36° 03' 19.70" N, 14° 18' 32.90" E
Höhe: 103 m ü. NN
Topografische Karte/n
nicht verfügbar
Kontaktdaten
Din l-Art Ħelwa
Tel: +356 2122 5952 | E-Mail: info@dinlarthelwa.org
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
keine
Anfahrt mit dem PKW
bis zum Nadur Observatorium möglich, von dort 400 m Fussweg bis zum Turm
Anfahrt mit Bus oder Bahn
Buslinie 322 bis Haltestelle Weraq, von dort 1 km Fussweg
Wanderung zur Burg
Es gibt nur einen Weg auf das Plateau (Qortin ta’lsopu) von Nadur her.
Öffnungszeiten
jeden ersten und dritten Sonntag im Monat von 09:30 bis 13:00 Uhr
Eintrittspreise
k.A.
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
ohne Beschränkung
Gastronomie auf der Burg
keine
Öffentlicher Rastplatz
Beim Turm kann man rasten.
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
keine
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
bis zum Observatorium befestigte Strasse, danach 400 m Naturstrasse, teilweise steinig
Bilder
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Grundriss
Grundriss Sopu Tower
Quelle: Google Earth
Historie
Der letzte maltesische Küstenwachturm
Der Sopu Tower wurde 1667 während der Herrschaft des Grossmeisters Nicolás Cotoner erbaut. Er war der letzte Wachturm, der auf Malta errichtet wurde.
Die Università von Gozo finanzierte den Bau, die Bewaffnung wurde jedoch vom Orden selbst geliefert. Der Turm hat eine quadratische Form und ähnelt in seiner Bauweise den Lascaris Towers von Xlendi und Dwejra. Er hat einen quadratischen Grundriss mit dicken, nach innen geneigten Wänden. Im Inneren besteht der Turm aus einem hohen Tonnengewölbe mit einem Zwischengeschoss, das auf Kreuzrippenbögen ruht. Über eine Wendeltreppe gelangt man in die verschiedenen Stockwerke.
Über dem Haupteingang befinden sich vier Wappen: das Wappen des Grossmeisters Nicolás Cotoner, das Wappen von Gozo, des Kommandanten Jean Jacques de Verdelin und das des Gouverneurs von Gozo Ludovico Xedler y Gomez.

Nutzung im 18. Jhdt.
Ab 1785 war der Turm nicht mehr ständig besetzt, wurde aber 1792 mit vier 6-Pfünder-Eisenkanonen neu bewaffnet. Es war der einzige Küstenwachturm, der 1798 seine Kanonen auf die sich nähernde französische Flotte abfeuerte.

Heutiger Zustand
Zu Beginn des 21. Jhdts. befand sich der Turm in einem heruntergekommenen Zustand. Teile davon waren verwittert, während der grösste Teil des Inneren, wie auch die Wendeltreppe, bereits eingestürzt waren.
Der Turm wurde zwischen 2003 und 2006 von Din l-Art Ħelwa und dem Gemeinderat von Nadur restauriert. Aufgrund der abgelegenen Lage und Unzugänglichkeit des Turms wurden die Restaurierungsarbeiten von Leli Saliba und seinem Sohn von Hand durchgeführt. Die Wendeltreppe wurde von Grund auf neu aufgebaut, ebenso der größte Teil des Inneren. Das Dach wurde komplett neu errichtet, nach dem Vorbild des einzigen erhaltenen Originalbogens, der noch heute sichtbar ist. Am 20. August 2006 wurde der restaurierte Turm wiedereröffnet. Din l-Art Ħelwa und der Gemeinderat von Nadur unterzeichneten eine Management-Partnerschaftsvereinbarung, um sicherzustellen, dass die Nutzung des Turms für Zwecke des kulturellen Erbes gefördert und dieser sorgfältig verwaltet wird.

Pläne für die zukünftige Nutzung
Es ist geplant (Stand 2026), den Sopu Tower künftig als Besucherzentrum zu nutzen und als erste Station auf einem geplanten «Naturpfad», um Wanderungen durch die herrliche Landschaft, die dieser Ort zu bieten hat, zu fördern. Das Gebiet um den Turm, bekannt als il-Qortin ta' Isopu, wurde aufgrund seines hohen landschaftlichen und ökologischen Wertes als besonderes Naturschutzgebiet (SAC) ausgewiesen und in die Liste des Natura-2000-Systems aufgenommen.
Quellen: Wikipedia, Din l-Art Ħelwa
Literatur
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