CASTELLO DI COPERTINO
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Allgemeine Informationen
Lage Copertino liegt im Südosten Italiens in der Region Apulien, zentral auf der Halbinsel Salento im Westen der Provinz Lecce.
Die mittelalterlich geprägte Kleinstadt befindet sich in der flachen salentinischen Ebene (Pianura Salentina), rund 15 Kilometer südwestlich der Provinzhauptstadt Lecce und etwa 13 Kilometer landeinwärts der ionischen Küste bei Nardò.
Das Castello di Copertino liegt am Rande des historischen Ortskerns der Stadt Copertino.
Piazza Castello, 73043 Copertino LE, Italien
Nutzung Tourismus, Museum, Kultur- und Eventlocation
Bau/Zustand Das Castello di Copertino präsentiert sich heute als eine sehr gut erhaltene und vollständig restaurierte Renaissance-Festung, die sich in einem baulich gesicherten und stabilen Gesamtzustand befindet.
Die monumentalen Außenmauern, die Kurtinen sowie die vier markanten, lanzenförmigen Eckbastionen aus lokalem Kalkstein (Pietra Leccese) wurden aufwendig saniert und gereinigt. Zudem ist der tiefe Verteidigungsgraben, welcher die Anlage umgibt, vollständig freigelegt und intakt.
Die Festung gilt als eine der größten Burganlagen des Salento und als eines der bedeutendsten Beispiele apulischer Renaissance-Militärarchitektur.
Typologie Flachlandburg - Kastellburg - Renaissance-Festungen/Bastionärsfestung
Sehenswert
  • k.A.
Bewertung k.A.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 40°16'25.6" N, 18°02'39.4" E
Höhe: 39 m ü. NN
Topografische Karte/n
Castello di Copertino auf der Karte von OpenTopoMap.
Kontaktdaten
Castello di Copertino | Piazza Castello | I-73043 Copertino
Tel: +39 0832 931612 | E-Mail: cs-ba.castellodicopertino@cultura.gov.it
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
k.A.
Anfahrt mit dem PKW
Copertino ist mit dem PKW über die SS101 (Ausfahrt Copertino) oder die SP6 von Lecce aus erreichbar.
Kostenpflichtige Parkmöglichkeiten stehen außerhalb der Altstadt zur Verfügung.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
Die Anreise zum Bahnhof Copertino erfolgt mit den Regionalbahnen der Ferrovie del Sud Est (FSE) oder über regelmäßige Busverbindungen aus Lecce und Gallipoli.
Wanderung zur Burg
k.A.
Öffnungszeiten
Außenbesichtigung jederzeit möglich.

Historisches Museum
Dienstag & Samstag & Sonntag: von 8:30 - 13:30 Uhr
Mittwoch - Freitag: von 8:30 - 19:30 Uhr
Montag: geschlossen
Bitte prüfen Sie hier die aktuellen Öffnungszeiten.
Eintrittspreise
Historisches Museum
Erwachsene: 7,00 EUR
Ermäßigt: 2,00 EUR
Bitte prüfen Sie hier die aktuellen Eintrittspreise.
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
ohne Beschränkung
Gastronomie auf der Burg
keine
Öffentlicher Rastplatz
keiner
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
k.A.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
Für Rollstuhlfahrer erreichbar.
Bilder
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Grundriss
Grundriss Castello di Copertino
  1. Portale di Evangelista Menga
  2. Mord Bastione
  3. Ost Bastione
  4. Südost Bastione
  5. Süd Bastion
  6. Galleria Angioina
  7. Stallungen
  8. Stallungen
  9. Cappella di San Marco
  10. Galerie auf erhöhtem Geschoss
  11. Galerie auf erhöhtem Geschoss
  12. Galerie auf erhöhtem Geschoss
  13. Atrium
  14. Normannische Galerie
  15. Portico dei Plgnatelli
  16. Portico dei Plgnatelli
  17. Angevinisches Portal
Quelle: Cazzato, Mario & Costantini, Antonio - Guida ai Castelli Pugliesi. 1. La Provincia di Lecce | Galatina, 1997 | S. 54
(durch Autor leicht aktualisiert)
Historie
1266 Karl I. von Anjou erhebt Copertino zur Grafschaft. Es folgt der Bau des heute noch im Kern erkennbaren, hohen quadratischen Wohnturms (Bergfrieds/Mastio) im normannisch-staufischen beziehungsweise angioinischen Stil.
1419–1430 Übergang der Befestigung als Mitgift durch Maria d'Enghien. Unter Tristano di Chiaromonte wird das Kastell strukturell erweitert und fest in den neu errichteten Stadtmauerring integriert.
1535–1540 Umbau zur modernen Festung durch den Feudalherrn Alfonso Granai Castriota. Der Militärarchitekt Evangelista Menga bettet die mittelalterliche Substanz in das monumentale, bastionierte System ein.
1540 Abschluss der wichtigsten fortifikatorischen Arbeiten (Errichtung der vier lanzenförmigen/herzförmigen Eckbastionen und der Kasematten mit 90 Schießscharten sowie Aushebung des Grabens), dokumentiert durch die monumentale lateinische Bauinschrift.
ab 1557 Verkauf des Komplexes an die genuesische Familie Squarciafico. Es folgt der sukzessive Umbau von der wehrhaften Grenzfestung zum repräsentativen Renaissance-Palast mit einer Prunkfreitreppe im Innenhof.
17. & 18. Jh. Weiterer barocker Innenausbau und administrative Nutzung durch wechselnde Feudallinien bis zum Ende des Lehenswesens.
1885 & 1886 Aufgrund der herausragenden militärhistorischen Bedeutung erfolgt die Einstufung der Anlage als offizielles Nationaldenkmal.
1956 Übergang in den Besitz des italienischen Staates (Demanio dello Stato) und Beginn kontinuierlicher, wissenschaftlicher Konservierungs- und Restaurierungsarbeiten.
Quelle: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente.
Literatur
  • Cazzato, Mario & Costantini, Antonio - Guida ai Castelli Pugliesi. 1. La Provincia di Lecce | Galatina, 1997 | S. 41 ff.
  • De Vita, Raffaele – Castelli, torri ed opere fortificate di Puglia | Bari, 2001 (4. Auflage) | S. 185 ff.
  • Muratore, Maria Rosaria - Guida del Salento. Castelli, masserie fortificate, torri costiere, torri colombaie, gastronomia, vino e olio (Vol. 2) | Galatina, 1991 | S. 48-54
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