STADTBEFESTIGUNG CASTRO
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Quelle: Cazzato, Mario & Costantini, Antonio - Guida ai Castelli Pugliesi. 1. La Provincia di Lecce | Galatina, 1997 | S. 42
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Allgemeine Informationen
Lage Castro liegt auf einem Felsen direkt über dem Meer und ist ca. 25 km südwestlich von Otranto entfernt.
Nutzung Touristische Nutzung
Bau/Zustand Die Stadtbefestigung Castro ist eines der bedeutendsten archäologischen und militärischen Denkmäler im Salento.
Von der einstigen Stadtmauer sind noch große Teile erhalten.
Typologie Stadtbefestigung
Sehenswert
  • k.A.
Bewertung k.A.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 40°00'17.7" N, 18°25'39.2" E
Höhe: 91 m ü. NN
Topografische Karte/n
Castro auf der Karte von OpenTopoMap.
Kontaktdaten
k.A.
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
k.A.
Anfahrt mit dem PKW
Castro ist über die SP84; SP169; SP208 und der Küstenstraße SP358 zu erreichen.
Kostenpflichtige Parkmöglichkeiten außerhalb der Altstadt.
Via di Mezzo 101, 73030 Castro
Anfahrt mit Bus oder Bahn
k.A.
Wanderung zur Burg
k.A.
Öffnungszeiten
Besichtigung jederzeit möglich.
Eintrittspreise
kostenlos
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
ohne Beschränkung
Gastronomie auf der Burg
keine
Öffentlicher Rastplatz
keiner
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
k.A.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
Für Rollstuhlfahrer erreichbar.
Bilder
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Grundriss
Grundriss Stadtbefestigung Castro
  1. Castello di Castro
  2. Torre Capanne
Quelle: Cazzato, Mario & Costantini, Antonio - Guida ai Castelli Pugliesi. 1. La Provincia di Lecce | Galatina, 1997 | S. 41
(durch Autor leicht aktualisiert)
Historie
2. Hälfte des 4. Jh. v. Chr. Die erste Stadtbefestigung wird errichtet. Die Stadtmauer umschließt eine Fläche von drei Hektar.
Ein rund 700 Meter langes Teilstück ist bis heute in den Grundmauern erhalten.
628 Castro, zu dieser Zeit noch unter dem Namen Castrum Minervae bekannt, wird von Papst Leo II. zum Bischofssitz ernannt.
Sie zählt damit zu den ersten Städten im Salento mit diesem Status.
1046 - 1068 Die Stadt wird zum Schauplatz von Kämpfen zwischen den Normannen und den Byzantinern.
1270 Castro fällt an das Fürstentum Tarent.
1534 Sarazenische Piraten überfallen und plündern die Stadt.
1537 & 1573 Nach wiederholten Angriffen verlassen die Grafen und Bischöfe den Ort. Die überlebende Bevölkerung flieht ins Landesinnere.
2. Hälfte des 18. Jh. Die Stadt erlebt einen neuen Aufschwung. Sie entwickelt sich zu einem regionalen Zentrum für Fischer und Handwerker.
1806 Die gesetzliche Abschaffung des Feudalismus führt zu einem schweren wirtschaftlichen und administrativen Niedergang Castros.
1818 Das Bistum Castro wird endgültig aufgelöst. Dies besiegelt den vorläufigen Niedergang der Stadt, die in die Nachbargemeinde Diso eingegliedert wird.
Quelle: Archeologia medievale - Cultura Materiale, Insediamenti, territorio. Roca nel basso Medioevo | o.O., 2008 | S. 381-426
Literatur
  • Cazzato, Mario & Costantini, Antonio - Guida ai Castelli Pugliesi. 1. La Provincia di Lecce | Galatina, 1997
  • De Vita, Raffaele – Castelli, torri ed opere fortificate di Puglia | Bari, 2001 (4. Auflage)
Webseiten mit weiterführenden Informationen
  • k.A.
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  • [13.07.2026] - Neuerstellung.
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