SCHAUENBURG
 Weltweit | Europa | Deutschland | Baden-Württemberg | Ortenaukreis | Oberkirch, OT Gaisbach

Klicken Sie in das Bild, um es in voller Größe ansehen zu können!
Allgemeine Informationen
Oberhalb des Ortsteils Gaisbach der Stadt Oberkirch steht auf einem Bergvorsprung im Renchtal die noch gut erhaltene Ruine der Schauenburg. Von der noch 2 Wohntürme, Reste einer Kapelle, Reste eines Torturmes sowie große Teile der Ringmauer und der Vorburg erhalten geblieben sind.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 48°32'21.9" N, 8°05'40.2" E
Höhe: 350 m ü. NN
Topografische Karte/n
nicht verfügbar
Kontaktdaten
k.A.
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
k.A.
Anfahrt mit dem PKW
A5 Ausfahrt Appenweier, weiter über B28 bis Oberkirch, weiter Richtung Stadtteil Gaisbach halten.
Die Burg ist ausgeschildert.
Kostenlose Parkmöglichkeiten unterhalb der Burg.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
k.A.
Wanderung zur Burg
Vom Parkplatz ca. 3-4 Min. zu Fuß bis zur Burg.
Öffnungszeiten
Besichtigung tagsüber möglich.
Eintrittspreise
k.A.
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
ohne Beschränkung
Gastronomie auf der Burg
Burgwirtschaft Schauenburg
Link zur Webseite der Gastronomie
Öffentlicher Rastplatz
keiner
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
k.A.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
Für Rollstuhlfahrer nicht erreichbar.
Bilder
Klicken Sie in das jeweilige Bild, um es in voller Größe ansehen zu können!
Grundriss
Grundriss Schauenburg
Quelle: Krahe, F.-W. - Burgen des deutschen Mittelalters | Augsburg, 1996
(durch Autor leicht aktualisiert)
Historie
um 1050 Erbauung der Burg durch Herzog Berthold II. v. Zähringen.
um 1090 Durch die Heirat von Luitgarde v. Zähringen, Tochter von Herzog Berthold II. mit Pfalzgraf Gottfried von Calw geht die Burg in den Besitz der Grafen von Calw und Eberstein über.
1131 Bringt Herzogin Uta v. Schauenburg die Burg, die sie von ihrem Vater, Gottfred von Calw erbt, mit in die Ehe mit Herzog Welf VI., einem Bruder Heinrich des Stolzen von Bayern. Welf erst 18jährig, gerät in Streit mit Uta's Vetter, dem Grafen von Calw, welcher die Burg mit Verbündeten belagert.
1133 Veranlasst Kaiser Lothar den Abzug der Belagerer. Später lebt Herzogin Uta zeitweise auf der Burg, nachdem sie sich von Welf trennte.
um 1200 Erbt der Vetter Uta's, Eberhard von Eberstein die Burg, sie bleibt bis zum Aussterben der Ebersteiner (ca. 1660) deren Lehen.
um 1250 Treten die Ganerben immer mehr als eigentliche Herren der Burg auf, besonders die Ritter von Schauenburg, die Vorfahren der heutigen Familie von Schauenburg.
1432 Schauenburger Fehde.
um 1500 Wohnen die Besitzer nur noch zeitweise hier und ziehen in ihre Stadthäuser.
1618 - 1648 Im dreißigjährigen Krieg wird die Burg stark in Mitleidenschaft gezogen.
1650 - 1661 Ist Grimmelshausen, der Dichter des Simplicius Simplizissimus, Verwalter der Schauenburger und zeitweise Burggraf.
ab 1659 Wird die Unterhaltspflicht von der Burg auf das Schloss in Gaisbach übertragen.
1731 Wird überliefert, dass die Burg "gänzlich in Ruinen" liegt.
Quelle: Hinweistafel an der Burg.
Literatur
  • Buck, Dieter - Burgen und Ruinen im nördlichen Schwarzwald | Stuttgart, 2002
  • Klein, Kurt - Burgen, Schlösser und Ruinen. Zeugen der Vergangenheit im Ortenaukreis | Offenburg, 1997
  • Krahe, F.-W. - Burgen des deutschen Mittelalters | Augsburg, 1996
  • Zimmermann, Wolfgang - Unterwegs zu Burgen und Schlössern im Schwarzwald | Ostfildern, 1981
Webseiten mit weiterführenden Informationen
  • k.A.
Änderungshistorie dieser Webseite
  • [31.12.2018] - Umstellung auf das neue Burgenwelt-Layout.
  • [26.12.2012] - Neuerstellung.
zurück nach oben | zurück zur letzten besuchten Seite Download diese Seite als PDF-Datei
Alle Angaben ohne Gewähr! | Die Bilder auf dieser Webseite unterliegen dem Urheberrecht! | Letzte Aktualisierung dieser Seite: 31.12.2018 [CR]