BURG HORNBERG
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Allgemeine Informationen
Burg aus dem 12. Jahrhundert.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 48°37'03.5" N, 8°34'44.5" E
Höhe: 613 m ü. NN
Topografische Karte/n
nicht verfügbar
Kontaktdaten
k.A.
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
k.A.
Anfahrt mit dem PKW
Wenige Parkmöglichkeiten am Abzweig zur Burg.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
k.A.
Wanderung zur Burg
k.A.
Öffnungszeiten
Nur Außenbesichtigung möglich.
Eintrittspreise
k.A.
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
ohne Beschränkung
Gastronomie auf der Burg
keine
Öffentlicher Rastplatz
keiner
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
k.A.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
Für Rollstuhlfahrer nicht erreichbar.
Bilder
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Grundriss
Grundriss Burg Hornberg
Quelle: Krahe, F.-W. - Burgen des deutschen Mittelalters | Augsburg, 1996
(durch Autor leicht aktualisiert)
Historie
Das Gebiet zwischen Enz und Nagold - die sogenannte Enz-Nagold-Platte - wurde relativ spät besiedelt. Die "Waldhufendörfer", unter ihnen auch Hornberg, entstanden erst im 11. und 12. Jahrhundert n. Chr. Siedlungsträger waren vor allem die Grafen von Calw. Die Herren von Fautsberg, Besitzer der "Vogtsburg" im Tal der Kleinen Enz und wahrscheinlich zunächst Lehensleute der Calwer Grafen, erbauten im 13. Jahrhundert auf dem Sporn zwischen Köllbach- und Zwerchbachtal die Burg Hornberg. Im Jahr 1252 wird erstmals ein Herr Heinrich von Hornberg urkundlich erwähnt. Das Geschlecht der Hornberger konnte sich allerdings nicht lange behaupten. Schon im 14. Jahrhundert mussten sie ihre Herrschaft stückweise an die Markgrafen von Baden und die Grafen von Württemberg verkaufen. 1399 starb der letzte Hornberger, kinderlos, und die Württemberger und Badener teilten sich fortan den Besitz.1548 soll sich der schwäbische Reformator als angeblicher Burgvogt auf Burg Hornberg vor den Kaiserlichen verborgen haben. Später verfiel die Burg zur Ruine. Als im Jahre 1603 der badische Anteil ebenso wie die Stadt Altensteig endgültig an das Haus Württemberg verkauft wurde, war die Burg Hornberg bereits seit längerer Zeit eine Ruine. Erhalten blieben nur die Umfassungsmauern des im staufischen Stil erbauten, viereckigen Bergfrieds.

Die "Renaissance" der Burg beginnt im Jahr 1958. Das Internationale Forum Burg Liebenzell unter seinem damaligen Leiter, G. A. Gedat, baut unter sehr schwierigen Bedingungen zunächst den Bergfried als Stätte für die deutsch-französische Jugendbegegnung aus. Französische Pioniere und Bundeswehr beteiligten sich am Ausbau der Zufahrtsstraße. 1971 geht die Burg in das Eigentum des Landes Baden-Württemberg über und wird von der Landesforstverwaltung als Waldschulheim eingerichtet.
Quelle: Text zur Verfügung gestellt von Christoph Vogt (Landratsamt Calw, Abt. 52 Forstbetrieb, Außenstelle Altensteig, mit Waldschulheim Burg Hornberg), 2005.
Literatur
  • Krahe, F.-W. - Burgen des deutschen Mittelalters | Augsburg, 1996
Webseiten mit weiterführenden Informationen
  • k.A.
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