KISNÁNAI VÁR | KOMPOLTHY-BURG
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Allgemeine Informationen
Ehemalige Wasserburg die auch als Ruine noch ihren schaurig düsteren Eindruck behalten hat. Dies nicht zuletzt deswegen weil sich ursprünglich auf dem Burggelände im 11. und 12. Jahrhundert ein Friedhof befunden hat von dem immer noch einige Grabsteine im Burghof zu besichtigen sind. Die beiden Turmruinen der Burg sind von massiven, teilweise mehrere Meter dicken Mauern umgeben. Um die Burg rankt sich eine Sage. Danach soll in der Burg ein sagenhafter Goldschatz versteckt sein. Diesen soll der Raubritter Móré während der Belagerung durch die Türken in der Burg versteckt haben. Bis heute wurde jedoch nichts gefunden. Dennoch geht in der kleinen Gemeinde immer noch das Gerücht um, dass sich der Goldschatz in der Burg befindet.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 47°51'02" N, 20°08'40" E
Höhe: 158 ü. NN
Topografische Karte/n
nicht verfügbar
Kontaktdaten
k.A.
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
k.A.
Anfahrt mit dem PKW
Der kleine Ort Kisnána liegt im Matragebirge und ist bequem über gut ausgebaute Straßen zu erreichen. Ins Matragebirge kommt man am besten über die Autobahn M3. Abfahren sollte man bei Kápolna und von dort Richtung Verpelét. Von dort ist Kisnána ausgeschildert.
Kostenlose Parkplätze direkt vor der Burg
Anfahrt mit Bus oder Bahn
k.A.
Wanderung zur Burg
k.A.
Öffnungszeiten
Besichtigung möglich.
Eintrittspreise
Erwachsener: 100 HUF (Ungarischer Forint)
Ermäßigt: 50 HUF
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
k.A.
Gastronomie auf der Burg
Vor der Burg befindet sich ein Cafe mit Konditorei das anscheinend Saisonbedingt geöffnet ist.
Öffentlicher Rastplatz
k.A.
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
k.A.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
k.A.
Bilder
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Grundriss
Grundriss Kompolthy-Burg
Quelle: László, Gerő - Várépitészetünk | Budapest, 1975
(durch Autor leicht aktualisiert)
Historie
11. Jh. Vermutlich wurde ab dem 11. Jahrhundert auf dem heutigen Burggelände gebaut. Erster Bau war jedoch keine Burg sondern eine kleine steinerne Kapelle.
12. Jh. Die kleine Kirche wurde um eine Absiss erweitert.
13. Jh. Das Areal kommt an die Familie Kompolti vom Aba-Clan. Diese baut eine erste Burg. Es wurde ein Torturm, ein Wirtschaftsgebäude und ein Palas errichtet. Daneben wurde auch die Kirche erweitert. Umgeben wurde das Burgareal mit einer Planke.
14. Jh. Militärisch spielte die Burg keine große Rolle. Jedoch war sie oft Ziel von Angriffen revalisierender Adelsfamilien in den Konflikten um die ungarische Krone.
15. Jh. Im frühen 15. Jahrhundert wurde die Burg erneut erweitert. So wurde der Palas, die Burgkirche und der äußere Torturm weiter ausgebaut. In der Mitte des 15. Jahrhunderts wurde dann die Plankenmauer durch einen massiven doppelten Mauerring ersetzt. Der innere Mauerring wurde durch den bis heute erhaltenen massiven Torturm geschützt. Ende des 15. Jahrhunderts wurde ein weitere Gebäudeflügel an den Palas angebaut. Auch wurde ein großer Keller unter dem Burghof gebaut.
1521 Die Familie der Kompolti´s stirbt aus.
1543 Die Burg kommt in den Besitz von István Losonczy. Dieser gibt den zu dieser Zeit berüchtigen Raubritter László Móré auf der Burg unterschlupf. Um seinem Treiben ein Ende zu machen belagerten und eroberten die Türken die Burg 1543. Móré wurde nach Istanbul gebracht wo er in Gefangenschaft starb. Die Burg kam danach wieder in ungarische Hand.
1560 Kisnána wird erneut von den Türken besetzt. Bis zur entgültigen Befreiung Ungarns nach 1680 kam auch für Kisnána die Stunde der Befreiung. Während der Türkenzeit wurde wahrscheinlich auch das ehemalige Wirtschaftsgebäude abgetragen und mit Schutt und Erde aufgefüllt um eine Geschützbastion zu schaffen. Nach der Türkenzeit verfiel die Burg.
1960 Die Burg wurde archäologisch untersucht und restauriert.
Quelle: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente.
Literatur
  • László, Gerő - Várépitészetünk | Budapest, 1975
Webseiten mit weiterführenden Informationen
  • k.A.
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