HRAD OSTROH | BURG SEEBERG
 Weltweit | Europa | Tschechien | Karlovarský kraj | Okres Cheb | Poustka, OT Ostroh (Oed, OT Seeberg)


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Allgemeine Informationen
Die aus romanischer Zeit stammende Burg wurde 1322 erstmals urkundlich erwähnt.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 50°07'54.8" N, 12°16'56.0" E
Höhe: 500 m ü. NN
Topografische Karte/n
nicht verfügbar
Kontaktdaten
Hrad Seeberg | Obec Ostroh | CZ-350 02 Cheb
Tel: +420 351 011990 | E-Mail: seeberg@muzeumfl.cz
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
k.A.
Anfahrt mit dem PKW
Auf der Straße Schirnding (Grenzübergang) in Richtung Eger (Cheb) nach Liba (Liebenstein) abfahren. Ca. 5 km vor Liba geht rechts eine kleine Nebenstraße nach Seeberg / Ostroh ab, durch den Ort fahren und auf der anderen Bergseite wieder hinauf, dort ist die Burg ausgeschildert.
Kostenlose Parkmöglichkeiten direkt an der Burg.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
k.A.
Wanderung zur Burg
k.A.
Öffnungszeiten
März - April, Oktober - November
Täglich: von 10:00 - 16:00 Uhr

Mai - Juni, September
Täglich: von 10:00 – 17:00 Uhr

Juli - August
Täglich: von 10:00 - 18:00 Uhr
Bitte prüfen Sie hier die aktuellen Öffnungszeiten.
Eintrittspreise
Erwachsene: 90 CZK
Ermäßigt: 80 CZK
Bitte prüfen Sie hier die aktuellen Eintrittspreise.
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
ohne Beschränkung
Gastronomie auf der Burg
keine
Öffentlicher Rastplatz
keiner
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
k.A.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
Für Rollstuhlfahrer erreichbar.
Bilder
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Grundriss
Grundriss Burg Seeberg
Quelle: Durdík, Tomáš - Ilustrovaná encyklopedie Českých hradů | Praha, 2000
(durch Autor leicht aktualisiert)
Historie
1322 Erste Erwähnung der Burg bei der Verpfändung des Egerlandes durch Ludwig IV. von Bayern an Johann von Luxemburg für seine Beihilfe zur Kaiserkandidatur.
1349 Bestätigung in einer Urkunde von Kaiser Karl IV. über die Zugehörigkeit von Seeberg zu Böhmen.
1434 Kaiser Sigismund schenkt die Burg seinem Kanzler Caspar Schlick.
1461 Caspar Junker kauft Seeberg.
1485 Nach dem Aussterben der Junker auf Seeberg fällt die Burg an Nikolaus III. Schlick.
1497 Nikolaus III. Schlick verkauft die Herrschaft Seeberg an Konrad und Jost von Neiperk.
1580 Jan Albrecht von Neiperk verkauft die Burg an Georg Wolf von Brand.
1634/35 Die Herrschaft wird zweimal ausgeraubt und ist so verarmt das weder Steuern noch Kriegsgebühren erhoben werden können.
1635 Christoph Georg von Brand verkauft den Besitz Seeberg für 8.500 Gulden an Rittmeister Melchior Adam Moser von Otting.
1638 Veit Dietrich von Steinheim kauft Seeberg und bekommt dieses vom Kaiser zu Lehen.
1648 Am 7. April steht der schwedische General Jan Christoph Koenigsmark vor der Burg, die keine militärische Besatzung hat, die Burg wird geplündert und ausgebrannt.
1657 Am 5. April stirbt Veit Dietrich und einen Tag darauf sein Sohn Hubert Gottfried von Steinheim. Der Besitz Seeberg fällt an die Böhmische Krone.
1664 Kaiser Leopold I. überläßt Seeberg dem Jan Hartwig Freiherr von Nostiz, der die Burg als freies Eigentum auslösen kann. Der Dragoner Oberst Jaques Gerard kauft Seeberg.
1676 Nach dem Tod Jaques Gerard verwalten seine Söhne den Besitz.
1691 Wenzel Marx Gerard verlässt die Burg, die jetzt von Jan Ondrej Pfeifer verwaltet wird.
1703 Die Stadt Eger kauft die Herrschaft und verwaltet sie bis 1754.
1809 Der neue Pächter der Burg, J. Baumann, eröffnet einen Bierausschank auf der Burg.
1907 Die letzten Bewohner der Burg, Landarbeiter, erhalten die Kündigung. Die Burg soll unbewohnt bleiben, da ihr Zustand schlecht ist. Es werden Renovierungsarbeiten begonnen, die sich bis in die 30er Jahre hinziehen.
1943 Die deutsche Armee übernimmt die Burg und richtet eine Ersatzteilproduktion für Flugzeuge auf ihr ein.
1945 Beim Einmarsch der US Armee erleidet die Burg leichte Schäden.
nach 1945 Der Restaurantbetrieb auf der Burg wird wieder geöffnet.
ab 1952 Die Burg dient als Schulungszentrum für Jugendliche.
1956 - 1959 Die Burg dient als Pionierlager des volkseigenen Betriebes ESKA Eger.
1974 Nachdem sich der Zustand der Burg erneut verschlechtert hat, werden alle Dächer mit Schindeln gedeckt.
1986 - 1990 Wiederherstellung der Burg.
seit 1990 Die Burg ist wieder für Besucher geöffnet.
Quelle: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente.
Literatur
  • Durdík, Tomáš - Ilustrovaná encyklopedie Českých hradů | Praha, 2000
  • Městské muzeum Františkovy Lázně - Geschichte der Burg Ostroh | Seeberg, o.J.
  • Tourismusverband Ostbayern e.V. / Tschechische Zentrale für Tourismus - Burgen in Ostbayern und Böhmen | Regensburg, 2000
Webseiten mit weiterführenden Informationen
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