CASTILLO DE TRUJILLO
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Allgemeine Informationen
Beim Castillo Trujillo handelt es sich um eine muslimische Alcazaba mit Alcázar auf den Grundmauern älterer Befestigungen. Zu christlichen Zeiten wurde die Burg weiter genutzt und ausgebaut.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 39°27'44.5" N, 5°52'56.8" W
Höhe: 573 m ü. NN
Topografische Karte/n
nicht verfügbar
Kontaktdaten
k.A.
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
k.A.
Anfahrt mit dem PKW
Die Autobahn E90 von Madrid nach Trujillo fahren. Den Hinweisschildern «centre ciuidad» nach bis nahe dem Stadtzentrum fahren.
In der Innenstadt von Trujillo gibt es kaum Parkmöglichkeiten. Deshalb Auto auf den ausgewiesenen Plätzen stehen lassen.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
k.A.
Wanderung zur Burg
Zu Fuß zum Plaza Mayor laufen. Hinter dem Pizarro-Denkmal die Treppe ersteigen und durch das Tor gehen. Danach links halten. Nach kurzer Zeit hat man die Alcazaba erreicht. Von dort nach rechts wenden um zum Alcázar zu kommen.
Öffnungszeiten
Täglich: von 10:00 - 14:00 Uhr & 16:00 - 19:00 Uhr
Bitte prüfen Sie hier die aktuellen Öffnungszeiten.
Eintrittspreise
Erwachsene: 1,40 EUR
Bitte prüfen Sie hier die aktuellen Eintrittspreise.
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
ohne Beschränkung
Gastronomie auf der Burg
keine
Öffentlicher Rastplatz
keiner
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
k.A.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
k.A.
Bilder
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Grundriss
Grundriss Castillo de Trujillo
Quelle: Monreal y Tejada, Luis & Mori, Domi - Mittelalterliche Burgen in Spanien | Köln, 1999
(durch Autor leicht aktualisiert)
Historie
Ursprung der Stadt ist das römische Turgalium. Die Burg befindet sich auf dem Berg über der Stadt. Sie ist Teil einer akropolisähnlichen Stadtburg, die die gesamte Erhebung umfasst hat.

Der älteste Teil der Burg ist eine quadratische kastellähnliche Befestigung mit acht Türmen. Sie stammt noch aus umayyadischer Zeit, d. h. der Zeit der muslimischen Eroberung der iberischen Halbinsel (konkreter 8.-10. Jh.). Das Mauerwerk besteht aus z. T. sehr großen Granitquadern (50 x 70 x 120 cm). An der Westseite der Burg befinden sich zwei große Albarrania-Türme, deren Entstehung mit der Almohadenzeit (1150-1250) verbunden wird. Es handelt sich um Türme, die frei vor der Ringmauer stehen und mit dieser durch eine hochgelegene Brücke verbunden sind. Sie kommen nur in Spanien vor.

Aufgrund ihrer wichtigen strategischen Position war die Burg häufig umkämpft und hatte wechselnde Besitzer. Es werden maurische Eigentümer aber auch christliche Herrscher wie Alfonso III., Alfonso XII. und der Santiago-Orden genannt. Im 12. Jh. war Trujillo überwiegend in maurischer Hand. 1186 beherrschte Alfonso VIII. die Stadt. Zehn Jahre später war sie wieder im Besitz der Almohaden.1232 fiel sie endgültig in christliche Hände, als König Ferdinand der Heilige sie eroberte.

Die arabische Burg wurde in den folgenden Jahrhunderten weiter ausgebaut. Es entstanden ein Zwinger und eine Vorburg. Die letzte Verstärkung der Festung erfolgte Ende des 15. Jh.

Trujillo diente unter den christlichen Herrschern häufig als Pfandobjekt und wurde mehrfach an die Gemahlinnen der Könige als Eigengut vergeben, so zum Beispiel von Alfonso XI. an seine Frau Maria von Portugal.
Quelle: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente.
Literatur
  • Leonardy, Heribert J. & Kersten, Hendrik - Burgen in Spanien, Eine Reise ins spanische Mittelalter | Darmstadt, 2002
  • Monreal y Tejada, Luis & Mori, Domi - Mittelalterliche Burgen in Spanien | Köln, 1999
  • Wolf, Reinhart - Castillos - Burgen in Spanien | München, 2001
Webseiten mit weiterführenden Informationen
  • k.A.
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