GRAD PLANINA | BURG MONTPREIS
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Quelle: Vischer, Georg Matthäus - Topographia Ducatus Stiriae | Graz, 1681.
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Allgemeine Informationen
Die wahrscheinlich im 12. Jh. gebaute Burg, welche 1227 erstmals urkundlich erwähnt wurde, wurde erst im letzten Viertel des 19. Jh., u.a. wegen Felsabgängen, zur Ruine. 1962 und '64 wurden Aufräum- und Erhaltungsarbeiten begonnen, die jedoch aus Geldmangel schnell wieder eingestellt wurden. Seit 2004 wird wieder an der Sanierung der Burg gearbeitet. Diese Arbeiten waren 2010 noch nicht beendet.

Bekanntester Träger des Namens Montpreis war Ulrich von Montpreis (gest. 10. November 1330), der 1322-1330 Bischof von Chiemsee war.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 46° 6'20.48"N 15°24'13.00"E
Höhe: ca. 605 m ü. NN
Topografische Karte/n
nicht verfügbar
Kontaktdaten
nicht verfügbar
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
k.A.
Anfahrt mit dem PKW
Von der Autobahn Ljubljana-Maribor in Dramlje herunterfahren und über die 234 in südliche Richtung nach Šentjur pri Celju fahren. Von dort aus ca. 15 km weiter über die 424 bis zur Abfahrt nach Planina pri Sevnici fahren. Dort die 234 verlassen und in den Ort fahren. Die Burg thront über dem Ort und ist weithin sichtbar.
Kostenlose Parkmöglichkeiten im Ort unterhalb der Burg. Von dort über eine mäßig steile Strasse in ca. 5 min zur Burg gehen.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
k.A.
Wanderung zur Burg
k.A.
Öffnungszeiten
nicht bekannt
(bei einem Besuch im Jahr 2010 war die Burg wegen Renovierungsarbeiten geschlossen)
Eintrittspreise
nicht bekannt
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
ohne Beschränkung
Gastronomie auf der Burg
keine
Öffentlicher Rastplatz
keiner
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
k.A.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
möglich bis zum Burgtor
Bilder
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Grundriss
kein Grundriss verfügbar
Historie
2. Hälfte d. 12. Jh. Wahrscheinliche Bauzeit der Burg.
1190 Erste Erwähnung der Burg im Namen des Ritters Ortholfus de Munparis, eines Ministerialen des Bistums Gurk.
Mitte d. 13. Jh. Die Ritter von Montpreis sterben aus. Die Burg wird anschließend von Kastellanen verwaltet und hat zudem wechselnde Besitzer, u.a. die Grafen von Cilli.
1244 Als Burggraf von Burg Montpreis wird Hainricus Bawarus de Muntpareis erwähnt.
1265 Auf Entscheidung des steirischen Landeshauptmanns, Bischof Bruno von Olmütz, geht die Burg in den Alleinbesitz der Scharfenberger über, welche die Burg zuvor mit den von Pettau gemeinsam verwaltet hatten.
1339 Ulrich von Scharfenberg verpfändet seine Hälfte von Montpreis für zwei Jahre an Friedrich von Sannegg. Das Pfand wird aufgrund der finanziellen Situation des Scharfenbergers jedoch nicht wieder eingelöst.
um 1340 Die Grafen von Cilli erwerben die verpfändete Hälfte der Burg und lassen sie von Burggrafen verwalten.
1343 Da die Verpfändung der Burg ohne Zustimmung des Lehnsherren, des Gurker Bischofs, erfolgte, zieht Bischof Konrad das verpfändete Lehen ein, kann es jedoch nur an die Pfandinhaber, die Grafen von Cilli, vergeben.
1345 Heinrich von Scharfenberg übergibt den Grafen von Cilli die zweite, noch in Scharfenberger Besitz befindliche Hälfte der Burg.
1363 Mit Heinrich von Scharfenberg stirbt der Montpreiser Zweig der Scharfenberger in der männlichen Linie aus.
1635 Bei einem Bauernaufstand erobern Rebellen die Burg, welche zu dieser Zeit im Besitz der Familie Moscon ist, und verwüsten sie.
Quellen: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente.
Literatur
  • Jakič, Ivan - Vsi slovenski gradovi | Ljubljana, 1999 | S. 238f.
  • Kos, Dušan - In Burg und Stadt. Spätmittelalterlicher Adel in Krain und Untersteiermark | Wien/München, 2006 | S. 395-398.
  • Stopar, Ivan - Burgen und Schlösser in Slowenien | Ljubljana, 1991 (2. Aufl.) | S. 141-144.
  • Stopar, Ivan - Grajske stavbe v vzhodni Sloveniji - Med Kozjanskim in porečjem Save, Viharnik | Ljubljana, 1993.
  • Stopar, Ivan - Razvoj srednjeveške grajske arhitekture na slovenskem štajerskem, Slovenska matica | Ljubljana, 1977.
Webseiten mit weiterführenden Informationen
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