BLEJSKI GRAD | GRAD BLED | BURG VELDES
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Quelle: Johann Weichard von Valvasor - Topographia Ducatus Carnioliae modernae ... | 1679.
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Allgemeine Informationen
Die Burg Veldes ist angeblich die älteste Burg auf dem Gebiet des heutigen Sloweniens. Die Burg selbst ist zweiteilig: innerer Teil mit Wohntrakten und gotischer Burgkapelle und äußerer Teil mit romanischer Wehrmauer, gotischem Wehrturm und den Gebäuden der Vorburg.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 46°22'11.32"N 14° 6'2.12"E
Höhe: ca. 560 m ü. NN
Topografische Karte/n
nicht verfügbar
Kontaktdaten
Amt für Kultur Bled | Cesta svobode 11 | 4260 Bled
Tel.: +386 (0)4 5729 782 | Fax: +386 (0)4 5729 783 | e-mail: blejski.grad@zkbled.si
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
k.A.
Anfahrt mit dem PKW
Von Norden (Österreich) kommend die A2 an der Ausfahrt Jesenice vzhod verlassen und über die 634 nach Bled fahren. Von Süden (Ljubljana) kommend die A2 an der Ausfahrt Lesce verlassen und über die 209 nach Bled fahren. Der Weg zur Burg ist ab Bled ausgeschildert.
Kostenlose Parkplätze vor der Burg oder tw. kostenpflichtige Parkplätze im Ort am See (steiler Fußweg).
Anfahrt mit Bus oder Bahn
k.A.
Wanderung zur Burg
k.A.
Öffnungszeiten
Januar - März: 8.00 - 18.00 Uhr
April - Juni: 8.00 - 20.00 Uhr
Juni - 15 September: 8.00 - 21.00 Uhr
15 September - November: 8.00 - 20.00 Uhr
November - Dezember: 8.00 - 18.00 Uhr
Bitte prüfen Sie hier die aktuellen Öffnungszeiten.
Eintrittspreise
Erwachsene: 9,00 EUR
Studenten: 7,00 EUR
Kinder (4-14 Jahre): 4,50 EUR
Kinder (unter 4 Jahren): kostenlos
Bei 2 Erwachsenen hat 1 Kind freien Eintritt.
Für Gruppen gelten besondere Preise. Bitte prüfen Sie hier die aktuellen Eintrittspreise.
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
ohne Beschränkung
Gastronomie auf der Burg
Burgrestaurant
Öffentlicher Rastplatz
k.A.
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
k.A.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
nur tw. zugänglich
Bilder
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Grundriss
Grundriss
Quelle: Burgführer. Bled, 2004.
Historie
1011 Erwähnung der Burg - castellum Veldes vocatum - in einer Schenkungsurkunde von König Heinrich II., der sie an zusammen mit umfangreichem Landbesitz an Adalbero, Bischof der Diözese Säben, später Brixen(heute Südtirol, Italien), überträgt. Die Burg wird von bischöflichen Ministerialen, die sich nachweislich seit Mitte des 12. Jh. nach der Burg benennen (Ritter von Veldes), verwaltet.
1154 Der Ministeriale Meinhard wird erwähnt.
1179 Der Ministeriale Reinhard wird erwähnt.
13. Jh. Die militärischen Aufgaben der Ministerialen werden von Pflegern und Burggrafen übernommen. Fast alle von ihnen stammen entweder aus Tirol oder aus Kärnten.
1236 Aus wirtschaftlichen Gründen ist der Brixener Bischof Heinrich gezwungen, die Regalien zu Veldes an Kaiser Friedrich II. und die Burg an den Kärntner Herzog Bernhard abzutreten.
1241 Graf Meinhard III. von Görz besetzt die Burg und erlangt auch die Vogtei über die zugehörige Herrschaft.
1241 Gerloch von Jeterbenk/Hertenberg und Wilhelm von Veldes besetzen die Burg und halten sie die folgenden vier Jahre.
1245 Erst nach Entschädigungszahlung an Gerloch von Jeterbenk/Hertenberg und Wilhelm von Veldes erhält Brixen die Burg zurück.
1288 Nach dem Tod Bischof Brunos wird die Burg durch den Kärntner Herzog Meinhard besetzt und verbleibt bis zu seinem Tod im Jahre 1295 in seinem Besitz.
1295 Das Bistum Brixen erwirbt die Burg zurück.
1370-1588 Burg und Herrschaft sind vom Brixner Bistum an die Herren von Kraig (Kärnten) verpfändet.
1511 Beim großen Erdbeben in der Region wird auch Burg Veldes beschädigt. Die Burg wird jedoch in der heutigen Form wieder aufgebaut.
1858 Das Bistum Brixen veräußert die Burg an den Industriellen Viktor Ruardo.
Quelle: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente.
Literatur
  • Jakič, Ivan - Vsi slovenski gradovi | Ljubljana, 1999 | S. 57f.
  • Kos, Dušan - In Burg und Stadt. Spätmittelalterlicher Adel in Krain und Untersteiermark | Wien/München, 2006 | S. 169f.
  • Stopar, Ivan - Burgen und Schlösser in Slowenien | Ljubljana, 1991 (2. Aufl.) | S. 241-244.
Webseiten mit weiterführenden Informationen
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