Wappen von Marmorera
GROTTENBURG MARMELS
Europa / Schweiz / Kanton Graubünden / Bezirk Albula / Marmorera

Information

Bilder

Historie

Grundriss

Ansicht

Die Burgkapelle, Ansicht der Südwestseite.
(800 x 600 Pixel)

KURZINFO

Schwer zugängliche Grotten- oder Balmburg in einer Felswand über dem Marmorera-Stausee. Die ab 1135 erbaute Anlage wurde bis um 1400 durch die Herren von Marmels bewohnt, nach 1550 dem Zerfall überlassen und 1905 teilweise durch ein Erdbeben zerstört. Sichtbar ist nebst einigen Mauerspuren die noch gut erhaltene Burgkapelle.

SERVICE
GPS Koordinaten
GPS-Koordinaten
46° 30' 24.00" N, 09° 37' 39.20" E
LK 767.990 / 152.940
Höhe: 1780 m ü. M.
GPS Koordinaten
Topographische Karte(n)
Geoportal der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Landeskarte 1:25'000
Warnhinweise
Warnhinweise:
Gefährlicher Zustieg, der Schwindelfreiheit und gutes Schuhwerk erfordert. Bei nasser Witterung ist von einer Besichtigung dringend abzuraten. 
GPS Koordinaten
Anfahrt mit dem PKW
Ab Chur auf der Hauptstrasse 3 in südlicher Richtung über die Lenzerheide nach Tiefencastel und das Albulatal aufwärts bis zum Marmorera-Stausee. Parkmöglichkeiten an der Zufahrt zum Staudamm. Diesen dann zu Fuss überqueren. Anschliessend rechts am Wasserreservoir vorbei dem Pfad über den ersten Hang bergauf folgen, dann aber in südlicher Richtung halten, über die Alpweide und durch den Bergwald zum Fuss der Steilwand. Ein ungesicherter, schmaler Pfad führt nun über ein schmales Grasband steil nach oben zur Burg. Die Ruine der Kapelle ist nur über eine kurze Kletterei erreichbar.
GPS Koordinaten
Anfahrt mit Bus und Bahn
Regelmässige Bahnverbindung von Chur nach Tiefencastel. Ab hier weiter mit dem Bus in Richtung Bivio bis zur Haltestelle Marmorera, Staudamm. Dann obiger Wegbeschreibung folgen.
Eintritt

Öffnungszeiten
ohne Einschränkung

Eintritt

Eintritt
kostenlos

Gastronomie
Gastronomie in der Burg
keine
Spielmöglichkeiten für Kinder
Öffentlicher Rastplatz
keiner
Übernachtungsmöglichkeiten
Übernachtungsmöglichkeiten in der Burg
keine
Spielmöglichkeiten für Kinder
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
-
Behinderte
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
nicht möglich
weitere Infos
Weiterführende Information
-
Literatur

Weiterführende Literatur
Jano Felice Pajarola - Der verräterische Schrund von Marmels. In: Terra Grischuna Nr. 6. Chur 2011.
Lukas Högl - Burgen im Fels [Schweizer Beiträge zur Kulturgeschichte und Archäologie des Mittelalters, Bd. 12]. Olten / Freiburg i.Br. 1986.
Werner Meyer (Red.) - Burgen der Schweiz, Bd. 3: Kanton Graubünden (deutschsprachiger und romanischer Teil). Zürich 1983.
Otto P. Clavadetscher / Werner Meyer - Das Burgenbuch von Graubünden. Zürich / Schwäbisch Hall 1984.
Erwin Poeschel - Das Burgenbuch von Graubünden. Zürich / Leipzig 1930.
Erwin Poeschel - Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden, Bd. III: Räzünser Boden, Domleschg, Heinzenberg, Oberhalbstein, Ober- und Unterengadin. Basel 1940.
Fritz Hauswirth - Burgen und Schlösser der Schweiz, Bd. 9: Graubünden 2 und Tessin. Kreuzlingen 1973.
Anton von Castelmur - Die Burgen und Schlösser Graubündens, III. Teil: Viamala, Schams, Schyn, Albulatal, Oberhalbstein, Bergell, Engadin. Basel 1944.
Heinrich Boxler - Die Burgnamengebung in der Nordostschweiz und in Graubünden [Studia Onomastica Helvetica, Bd. 2]. 2. Aufl. Arbon 1991.
Jerome H. Farnum - 20 Ausflüge zu romantischen Burgruinen in der Schweiz. Bern / Stuttgart 1976.
Thomas Bitterli - Schweizer Burgenführer. Basel / Berlin 1995.

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