CETATEA FELDIOAREI | UR-MARIENBURG
 Weltweit | Europa | Rumänien | Județul Brașov | Feldioara (Marienburg)

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Allgemeine Informationen
Erste Burg des Deutschen Ordens in Europa. Was heute als "Ur-Marienburg", dem nach ihrer Schutzpatronin benannten Hauptsitz der Ordensritter, angesehen wird, ist eigentlich nur das im Osten der Gemeinde, auf einem Bergkegel gelegene Vorwerk der eigentlichen Marienburg, von der heute nur noch geringe Reste erhalten sind.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 45°49'13.3" N, 25°36'21.9" E
Höhe: 497 m ü. NN
Topografische Karte/n
nicht verfügbar
Kontaktdaten
k.A.
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
k.A.
Anfahrt mit dem PKW
Von Brasov auf der -13- / E60 Richtung Sighisoara bis Feldioara. Von der Kirchenburg aus führt ein Fahrweg bis zum Burgberg.
Kostenlose Parkmöglichkeit unmittelbar unterhalb der Ruine.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
k.A.
Wanderung zur Burg
k.A.
Öffnungszeiten
Besichtigung jederzeit möglich.
Eintrittspreise
kostenlos
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
k.A.
Gastronomie auf der Burg
keine
Öffentlicher Rastplatz
k.A.
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
k.A.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
k.A.
Bilder
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Grundriss
Grundriss Burg Ur-Marienburg
Quelle: Anghel, Gheorghe - Mittelalterliche Burgen in Transsilvanien | Bukarest, 1973
(durch Autor leicht aktualisiert)
Historie
1211 wurden die Deutschordensritter in das siebenbürgische Burzenland berufen. Dies diente zur Stärkung der ungarischen Königsmacht. Der Hauptsitz des Deutschen Ordens war die Marienburg, anfangs ein Bauwerk aus Holz und Erdwällen. Erst 1222 wurde dem Orden gestattet, Burgen aus Stein zu errichten.

Die Marienburg bestand aus einer Hauptburg, deren Standort u.a. jenem der heutigen Dorfkirche / Kirchenburg entsprach, und einer östlich gelegenen Vorburg (die heutige Ruine der Ur-Marienburg). Nach ihrer vermutlich im Mongolensturm erfolgten Zerstörung wurde der Umbau der Ordensburg zur Kirche durch die Zisterzienser vorgenommen. Nach mehrmaliger Zerstörung, erst im Mongolensturm, später durch die Türken, ordnete König Sigismund nach dem Wiederaufbau 1420 an, die Vorburg als bäuerliche Fliehburg wieder aufzubauen. Den türkischen Angriffen von 1421 scheint diese Bauernburg entgangen zu sein. Beim ersten Einfall des walachisischen Woiwoden Vlad "Tepes" Draculea wurde die Burg 1456 stark beschädigt und musste 1457 repariert werden. 1612 wurde sie von Gabriel Bathory besetzt und im gleichen Jahr von den Kronstädtern belagert und beschossen. Im Westabschnitt der Burg befand sich ein 70m tiefer Brunnen, der nach 1612 gegraben wurde.

Im Jahr 1838 beschädigte ein Erdbeben die Burg. Grabungen im Jahr 1992 ergaben, dass die Burg drei bis vier Vorgängerbauten hatte.

Jener Teil des Dorfes Feldioara, welcher den Namen "Kirchhof" trägt, war Ende des 19. Jahrhunderts noch von Resten der alten Burgmauern umgeben.
Quelle: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente.
Literatur
  • Amlacher, Erwin - Wehrbauliche Funktion und Systematik siebenbürgisch-sächsischer Kirchen- und Bauernburgen | München, 2002
  • Anghel, Gheorghe - Mittelalterliche Burgen in Transsilvanien | Bukarest, 1973
Webseiten mit weiterführenden Informationen
  • k.A.
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