CETATEA ŞIRIA
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Allgemeine Informationen
1318 erstmals erwähnte königliche Burg, die im Bauernaufstand von 1784 zerstört wurde.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 46°16'00.1" N, 21°39'25.3" E
Höhe: 430 m ü. NN
Topografische Karte/n
nicht verfügbar
Kontaktdaten
k.A.
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
k.A.
Anfahrt mit dem PKW
Von Arad Richtung Pancota & Ineu bis Siria. In Siria rechts ins Gebirge fahren (unbefestigter Forstweg).
Kostenlose Parkmöglichkeiten im Dorf und am Burgberg.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
k.A.
Wanderung zur Burg
Am Burgberg führt ein direkter, teils sehr steiler Pfad zur Ruine, sowie rechts um den Burgberg herum ein etwas weiterer, aber weniger steiler Weg.
Für den Aufstieg benötigt man vom Dorf etwa 1,5 Stunden, vom Burgberg aus 20-30 min.
Öffnungszeiten
Besichtigung jederzeit möglich.
Eintrittspreise
kostenlos
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
k.A.
Gastronomie auf der Burg
keine
Öffentlicher Rastplatz
k.A.
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
k.A.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
k.A.
Bilder
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Grundriss
Grundriss Cetatea Siria
Quelle: Rusu, Adrian Andrei - Karpaten Castelar. Burgen und Schlösser in Siebenbürgen und den angrenzenden Gebieten (sec. XIII-XIV) | Cluj-Napoca, 2005
(durch Autor leicht aktualisiert)
Historie
Die Burg wurde 1318 erstmals als Königsburg erwähnt. 1439 wurde sie von König Albert zusammen mit den dazugehörigen 110 Dörfern an den serbischen Despoten Brankovics verschenkt. Als dann Brankovics 1441 seine ungarischen Grundbesitze verlor, verschenkte der König Ulaszlo I. Vilagos die Burg an Laszlo Marothy. Nach einem Jahr erhielt Brankovics die Burg zurück, dann überließ er sie im Jahre 1444 Janos Hunyadi, dessen Söhne Laszlo und Matthias Corvinus sie nach dem Tod des Vaters ihrem Onkel mütterlicherseits, Mihaly Szilagyi überließen. Nach dessen Tod verpfändete Matthias die Burg und mehrere Güter an die Witwe Margit Bathory. 1464 schenkte König Matthias Vilagos zusammen mit mehreren Landbesitzen der Kominate Zarand und Arad Andras Bathory und seinen vier Brüdern.

1529 nahm Imre Czibak die Burg ein, von 1551 an diente sie als königliche Grenzburg, 1566 geriet sie in die Hände der Türken. Während des 15jährigen Krieges war sie zwischen 1595 und 1615 von siebenbürgischen Truppen besetzt. Die Türken eroberten sie aber zurück, bis General Heister 1693 die Türken endgültig vertrieb. 1784, während des Bauernaufstandes, suchten die Aufständigen hier Zuflucht, daraufhin ließ der damalige Besitzer, Imre Bohus, die Burg mit Kanonen aus der Festung von Arad zerstören. 1849 erfolgte in der Nähe der Burg, auf den Feldern von Szöllös, die Waffenniederlegung der ungarischen Truppen.
Quelle: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente.
Literatur
  • Bagyinszki, Zoltan & Toth, Pal - 100 Magyar Var. 100 ungarische Burgen | Debrecen, 2004
  • Rusu, Adrian Andrei - Karpaten Castelar. Burgen und Schlösser in Siebenbürgen und den angrenzenden Gebieten (sec. XIII-XIV) | Cluj-Napoca, 2005
Webseiten mit weiterführenden Informationen
  • k.A.
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