KIRCHENBURG
 Weltweit | Europa | Rumänien | Județul Sibiu | Dobarcas (Dobring)

Klicken Sie in das Bild, um es in voller Größe ansehen zu können!
Allgemeine Informationen
Ruinöse Kirche aus dem 13. Jahrhundert, die um 1500 sowie Anfang des 17. Jahrhundert wehrhaft ausgebaut wurde.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 45°50'55.0" N, 23°45'59.6" E
Höhe: 429 m ü. NN
Topografische Karte/n
nicht verfügbar
Kontaktdaten
k.A.
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
k.A.
Anfahrt mit dem PKW
Von Sibiu auf der -1- / E68 Richtung Sebes. 5 km hinter Apoldu de Sus links nach Dobarca. Im hinteren Ortsteil rechts auf den Burgberg.
Kostenlose Parkmöglichkeit vor der Kirchenburg.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
k.A.
Wanderung zur Burg
k.A.
Öffnungszeiten
In der Regel nur Aussenbesichtigung.
Die Innenbesichtigung ist nach vorheriger Anfrage im Ort theoretisch zwar möglich, aufgrund des maroden Zustandes wird der Zugang zur Kirche jedoch nur in Ausnahmefällen gewährt.
Eintrittspreise
kostenlos
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
k.A.
Gastronomie auf der Burg
keine
Öffentlicher Rastplatz
k.A.
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
k.A.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
nicht möglich
Bilder
Klicken Sie in das jeweilige Bild, um es in voller Größe ansehen zu können!
Grundriss
Grundriss Kirchenburg Dobring
  1. Glockenturm
  2. Kirchensaal
  3. Chor
  4. Torturm
  5. Vorhof
  6. Flankierungstürme
  7. Nordturm
Quelle: Fabini, Hermann - Atlas der siebenbürgisch-sächsischen Kirchenburgen und Dorfkirchen. Bd. 1 | Hermannstadt, 2002
(durch Autor leicht aktualisiert)
Historie
1309 wurde der Ort erstmals als «Dobrica» urkundlich erwähnt. Im 13. Jhdt. Bau einer dreischiffigen, romanischen Pfeilerbasilika, 1481 erfolgte der Umbau zu einer gotischen Saalkirche. Um 1500 wurden Kirche und Glockenturm wehrhaft ausgebaut und eine Ringmauer von 7-8 m Höhe mit Schiessscharten und Wehrgang erbaut. Die Saalmauern wurden erhöht, über dem Tor ein Holzwehrgeschoss mit Fachwerkbrüstung errichtet. Über eine Wendeltreppe im Südosteck zwischen Saal und Chor gelangte man in das Wehrgeschoss. Der schlanke romanische Glockenturm wurde in einem Abstand von 2,2 m von einem zweiten Turm mit Gusserkern in allen vier Himmelsrichtungen ummantelt. Der Zugang zum Turm erfolgte von Süden und war durch ein Fallgitter verschliessbar, von dem die Gleitrinnen erhalten sind. Der Gang zwischen dem alten und neuen Turm wurde mit einem Tonnengewölbe überführt. Die gotische Saalkirche wurde 1515 fertig gestellt.

1599 wurde die Kirche in den woiwodischen Unruhen niedergebrannt. Anfang des 17. Jhdts. vergrösserte und verstärkte man die Kirchenburg, 1631 besserte man die verfallenen Gewölbe aus. 1658 wurde das Dorf vom türkischen Heer angezündet, 1705 von kaiserlichen Truppen ausgeplündert. 1741 folgten erste Renovierungsarbeiten «zur Verherrlichung der Ehre Gottes», 1867-72 wurde das Kircheninnere renoviert. Ein sechseckiger Turm und Teile des Berings wurden um 1800 abgetragen.

Nach dem Bau einer neuen Kirche im Dorf blieb die Kirchenburg weitgehend ungenutzt und fiel in der Folgezeit Vandalismus und Plünderung zum Opfer.
Quelle: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente.
Literatur
  • Fabini, Hermann - Atlas der siebenbürgisch-sächsischen Kirchenburgen und Dorfkirchen. Bd. 1 | Hermannstadt, 2002
Webseiten mit weiterführenden Informationen
  • k.A.
zurück nach oben | zurück zur letzten besuchten Seite Download diese Seite als PDF-Datei
Alle Angaben ohne Gewähr! | Die Bilder auf dieser Webseite unterliegen dem Urheberrecht! | Letzte Aktualisierung dieser Seite: 15.05.2015 [CR]