KIRCHENBURG
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Allgemeine Informationen
Kirchenburg mit ovaler Ringmauer aus dem 15. Jahrhundert, die einst mit fünf Türmen bewehrt war. Vier davon sind heute noch erhalten.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 46°07'22.1" N, 25°01'02.8" E
Höhe: 491 m ü. NN
Topografische Karte/n
nicht verfügbar
Kontaktdaten
k.A.
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
k.A.
Anfahrt mit dem PKW
Von Brasov / Sighisoara über die -13- / E60 bis Crit.
Kostenlose Parkmöglichkeit unterhalb der Kirchenburg.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
k.A.
Wanderung zur Burg
k.A.
Öffnungszeiten
Besichtigung tagsüber möglich.
Eintrittspreise
k.A.
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
k.A.
Gastronomie auf der Burg
keine
Öffentlicher Rastplatz
k.A.
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
k.A.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
k.A.
Bilder
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Grundriss
Grundriss Kirchenburg Deutsch-Kreuz
  1. Kirche
  2. alter Torturm
  3. neue Einfahrt
  4. Wehrtürme
  5. Zwinger
  6. Parch
  7. Schule
Quelle: Fabini, Hermann - Atlas der siebenbürgisch-sächsischen Kirchenburgen und Dorfkirchen. Bd. 1 | Hermannstadt, 2002
(durch Autor leicht aktualisiert)
Historie
Am Standort der heutigen Kirche befand sich vorher eine ältere Steinkirche, die erstmals 1270 Erwähnung fand. Die alte Kirche wurde 1810 abgebrochen, 1814 war der Bau der heutigen neoklassizistischen Kirche beendet. Der Neubau weist an den Außenseiten des Kirchensaales Konturen eines Wehrbogengeschosses auf.

Im 15. Jahrhundert wurde die Ringmauer in unregelmäßigem Oval errichtet. Vier der einst fünf Türme sind noch erhalten, unterhalb der Mauerkrone verlaufen Senkscharten. Im 19. Jahrhundert wurde die innere Ringmauer, 1909 Teile des Vorratsschuppens abgetragen. 1908 erhielt der Westturm ein Tor zum Durchlass des Leichenwagens, er heißt seitdem "Leichenturm". Der alte Torturm mit rundbogigem Toreingang und Gleitrinnen für das Falltor stand im Süden. Er stürzte 1925 ein. 1955 stürzte auch der Nordturm ein, er wurde 1957 aber zweigeschossig wieder aufgebaut.

In der Kirche finden sich Truhen von 1666 und 1724, das bemalte Gestühl stammt aus dem Jahr 1793. Die Glocken tragen die Jahreszahlen 1549 und 1551.
Quelle: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente.
Literatur
  • Amlacher, Erwin - Wehrbauliche Funktion und Systematik siebenbürgisch-sächsischer Kirchen- und Bauernburgen | München, 2002
  • Fabini, Hermann - Atlas der siebenbürgisch-sächsischen Kirchenburgen und Dorfkirchen. Bd. 1 | Hermannstadt, 2002
Webseiten mit weiterführenden Informationen
  • k.A.
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