KIRCHENBURG
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Quelle: Fabini, Hermann - Atlas der siebenbürgisch-sächsischen Kirchenburgen und Dorfkirchen. Bd. 1 | Hermannstadt, 2002
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Allgemeine Informationen
Kirchenburg aus dem frühen 14. Jahrhundert, die um 1500 mit einer Wehrmauer und fünf Türmen umgeben wurde.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 46°06'23.1" N, 25°03'30.2" E
Höhe: 492 m ü. NN
Topografische Karte/n
nicht verfügbar
Kontaktdaten
k.A.
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
k.A.
Anfahrt mit dem PKW
Südlich von Sighisoara an der E60.
Kostenlose Parkmöglichkeit vor der Kirchenburg.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
k.A.
Wanderung zur Burg
k.A.
Öffnungszeiten
Besichtigung tagsüber möglich.
Eintrittspreise
k.A.
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
k.A.
Gastronomie auf der Burg
keine
Öffentlicher Rastplatz
k.A.
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
k.A.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
k.A.
Bilder
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Grundriss
Grundriss Kirchenburg Bodendorf
Quelle: Fabini, Hermann - Atlas der siebenbürgisch-sächsischen Kirchenburgen und Dorfkirchen. Bd. 1 | Hermannstadt, 2002
(durch Autor leicht aktualisiert)
Historie
Bodendorf wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts von deutschen Einwanderern gegründet. Seine älteste erhaltene urkundliche Erwähnung datiert den 18. Dezember 1337.

Bodendorf gehörte zum so genannten "Oberen Stuhl" des Stuhls Schäßburg, war also ein freies Dorf des Königsbodens. 1356 kam es zu einer Auflehnung gegen den Grafen Jacobus, dessen Besitzurkunden aus der Kirche von Bodendorf entwendet wurden. Bei den Türkeneinfällen im 15. Jahrhundert wurde Bodendorf wiederholt verwüstet und die Kirche niedergebrannt. 1663 plünderten walachisische Söldner des moldauischen Fürsten Eustratie Dabija das Dorf. 1548 und 50 gab es Hattert (Flur-Streitigkeiten) mit Radeln (Roades), die 1578 zugunsten Bodendorfs entschieden wurden. Anscheinend steht damit im Zusammenhang eine 1613 an der Außenseite des Chors in einer Nische angebrachte, zum Teil beschädigte Erinnerungstafel.

Die Anfänge der Kirche reichen in das frühe 14. Jahrhundert. Es handelt sich um eine anfangs dreischiffige, turmlose, frühgotische Pfeilerbasilika, deren Seitenschiffe zu Beginn des 16. Jahrhunderts abgetragen und dabei die fünf annähernd rundbogigen Scheidarkadenpaare vermauert wurden. Um 1500 wurde die Wehrkirche, der älteren Umwallung folgend, mit einer fast kreisförmigen Ringmauer und fünf vorspringenden Wehrtürmen umgeben.

Das dritte Obergeschoss ist nur zum Teil in seiner Ursprungs-Substanz erhalten, denn 1847 wurde über ihm der heutige Turm aus Ziegeln hochgemauert. Wehrgeschoss und Wehrgang wurden 1804 abgetragen.
Quelle: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente.
Literatur
  • Amlacher, Erwin - Wehrbauliche Funktion und Systematik siebenbürgisch-sächsischer Kirchen- und Bauernburgen | München, 2002
  • Fabini, Hermann - Atlas der siebenbürgisch-sächsischen Kirchenburgen und Dorfkirchen. Bd. 1 | Hermannstadt, 2002
Webseiten mit weiterführenden Informationen
  • k.A.
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