KIRCHENBURG
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Allgemeine Informationen
Um 1466 zur Kirchenburg ausgebaute Anlage, die einst über drei Ringmauern verfügte.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 45°58'24.4" N, 24°37'21.7" E
Höhe: 447 m ü. NN
Topografische Karte/n
nicht verfügbar
Kontaktdaten
k.A.
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
k.A.
Anfahrt mit dem PKW
Zwischen Sibiu und Sighisoara.
Kostenlose Parkmöglichkeiten vor der Kirche.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
k.A.
Wanderung zur Burg
k.A.
Öffnungszeiten
Besichtigung tagsüber möglich.
Eintrittspreise
k.A.
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
k.A.
Gastronomie auf der Burg
keine
Öffentlicher Rastplatz
k.A.
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
k.A.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
k.A.
Bilder
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Grundriss
keine Grundriss verfügbar
Historie
Zwischen den Dörfern Werd und Schönberg im Altbachtal gibt es den Flurnamen «Af der alder Kirch» (zur alten Kirche). Der Sage nach lag hier das alte Agnetheln (Funde von Mauerresten und eines großen Schlüssels). Agnita ist eine der ältesten deutschen Siedlungen in Siebenbürgen.

Im 14. und 15. Jahrhundert lebte in Agnita eine mächtige Grefenfamilie. Johann von Agnetheln erwirkte 1376 von König Ludwig I. das Jahrmarktsrecht. 1466 gestattete König Matthias Corvinus Agnetheln, bei allgemeinen Heeresaufgeboten die Hälfte der wehrhaften Männer zur Verteidigung der Kirchenburg zurück zu halten.

Um 1200 entstand eine dreischiffige romanische Basilika, die 1409 von einer gotischen Hallenkirche abgelöst wurde. Gleichzeitig wurde wohl auch die bis dahin aus Erd- und Pfahlwerk bestehende, von einem Wassergraben begrenzte Umwallung des Kirchenhofs durch steinerne Mauern und Türme abgelöst; es entstand 1466 eine Kirchenburg.

Von 1500 bis 1525 erfolgte der weitere wehrhafte Umbau der Kirche, sodass die Kirchenburg zur Wehrkirche wurde. Die Kirchenburg hatte drei Ringmauern. Die Äußere wurde um 1845, die noch verbliebenen Reste um 1870 abgetragen. 1896 wurde der Rundbogen des Toreingangs im Torturm zu einem Spitzbogen umgebaut. Der Schmiedeturm erhielt Ende des 19. Jahrhunderts ein neues Dach.
Quelle: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente.
Literatur
  • Amlacher, Erwin - Wehrbauliche Funktion und Systematik siebenbürgisch-sächsischer Kirchen- und Bauernburgen | München, 2002
  • Fabini, Hermann - Atlas der siebenbürgisch-sächsischen Kirchenburgen und Dorfkirchen. Bd. 1 | Hermannstadt, 2002
  • Fabini, Hermann - Die Kirchenburg in Agnetheln | Sibiu, 2000
Webseiten mit weiterführenden Informationen
  • k.A.
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