Wappen von Pörtschach am Wörther See

Burg Leonstein / Pörtschach am Wörther See - Kärnten

Infoseite


Parkmöglichkeiten

Anfahrt:
Am westlichen Ortsende von Pörtschach die Landesstraße nach Moosburg nehmen, nach dem Tunnel zweimal rechts abbiegen.

Parkplätze:
Öffentlicher Parkplatz beim Hotel Ambassador. Von dort ca. 15 Minuten Fußweg.

Eintritt

Öffnungszeiten:
8. Mai bis 15. September 2004
jeweils Samstags 9.00 bis 12.00 Uhr; Führung um 10:30 Uhr durch die Burg

zusätzlich:
Juli und August: Montags 17.00 – 20.00 Uhr; Führung um 17.30 anschließend Diavortrag

Infos:
Burg- und Museumsverein Leonstein
p.A. Joachim Eichert
Waidmannsdorfer Str. 15
A-9020 Klagenfurt
++43 463 508 054 oder ++43 676 715 84 75

(Stand: Mai 2004)

Gastronomie
Kochwirt Joainig
A-9210 Pörtschach am Wörthersee
Tel. +43 (0)4272 / 2319
www.joainig.com
Übernachtungsmöglichkeiten

Übernachtung auf der Burg nicht möglich

weitere Infos

Weitläufige Anlage mit Baumerkmalen mehrerer Jahrhunderte, der Kern der Hochburg um 1100, Wohnturm des 13. Jahrhunderts mit angebautem Palas. Westlicher (kleiner) Burghof mit Kapelle und mittelalterlicher Burgküche vor 1400, nach Brand um 1400 großzügiger Ausbau nach Osten mit großem Burghof und Ringmauer. Zahlreiche an die Ringmauer gestellte Wohngebäude und großräumiger Torbau.
Im Norden etwas tiefer gelegener Wirtschaftshof des 15. Jahrhunderts mit großen Scheunen und Stallungen sowie an den Toren zwei Wächterhäuser, ebenfalls von Ringmauer umgeben.
Nach 1629 Verfall der Anlage, der untere Wirtschaftshof wurde von den Bauern der Umgebung als Steinbruch benützt, daher bis auf ein noch erhaltenes Wächterhaus und einige aufsteigende Mauern wenig erhalten. In der Hochburg sehr viel aufsteigendes Mauerwerk, welches die ehemaligen Gebäude gut erkennen lässt.
Die südliche Turmwand ist eingestürzt, doch ist der Turm mit drei Wänden bis zum 4. Geschoss voll erhalten. Auch die Ringmauer ist trotz relativ geringer Mauerstärke gut erhalten.
Zahlreiche Funde des 12. bis 16. Jahrhunderts in Form von Keramik, Glas und Eisenteilen.
Seit 1997 historische Forschungen und archäologische Grabungen, welche 2004 durch eine Grabung im bisher unerforschten Bereich des Turmes fortgesetzt wurde. Die bisherigen Funde werden in einem kleinen Museum gezeigt.

Bericht der Grabung von 2004 (Joachim Eichert):
Im August haben Studenten der Universitäten Padua und Wien unter der Anleitung meines Sohnes Stefan Eichert westlich des Turms auf der Hochburg eine Grabung durchgeführt (Gesamtleitung: Univ. Doz. Dr. Paul Gleirscher, Landesmuseum für Kärnten). Unsere ursprüngliche Annahme, dabei auf die Reste des Palas zu stoßen hat sich nicht bestätigt. Viel sensationeller, wir sind auf einen in der Mitte des 13. Jahrhunderts durch Gewalteinwirkung zerstörten Vorgängerbau gestoßen. Eine Brandschichte und eine große Anzahl von Armbrustbolzen und eine Brandschicht bezeugen dies. Weiters fanden wir einen Ring des 15. Jahrhunderts mit einer lateinischen (noch nicht entzifferten) Inschrift und eine Gürtelschnalle, sowie natürlich eine Unmenge an Keramik, die Funde werden zur Zeit bearbeitet. Nächstes Jahr soll es dann weitergehen - wir sind natürlich schon alle sehr gespannt. Auf jedem Fall wird man die Geschichte und die vorhandenen (leider sind es nur wenige) Urkunden neu überdenken und in einigen Punkten ergänzen bzw. neu schreiben müssen. Soviel zum neuesten Stand auf der Leonstein.

Literatur

Joachim Eichert - Kurze Geschichte der Burg Leonstein und des Kurortes Pörtschach am Wörther See. Pörtschach, 2003.


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