KASTEEL CANNENBURCH | BURG CANNENBURCH
 Weltweit | Europa | Niederlande | Provinz Gelderland | Vaassen


Klicken Sie in das jeweilige Bild, um es in voller Größe ansehen zu können!
Allgemeine Informationen
Burg Cannenburch nördlich von Apeldoorn ist in der Mitte des 16. Jahrhunderts von Marten von Rossem als adlige Wohnung erbaut worden. Die Gemächer sind noch immer ausgestattet mit einer schönen Kollektion an Porzellan, Gemälde und Möbel. Es gibt einen Museumsladen.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 52°17'31.6" N, 5°57'54.7" E
Höhe: 16 m ü. NN
Topografische Karte/n
nicht verfügbar
Kontaktdaten
Kasteel Cannenburch | Maarten van Rossum-Platz 4 | NL-8171 EB Vaassen
Tel: +39 0578 571292 | E-Mail: cannenburch@glk.nl
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
k.A.
Anfahrt mit dem PKW
Über die A50 von Apeldoorn in Richtung Zwolle, Ausfahrt Vaassen, Schilder 'Kasteel Cannenburch’ folgen.
Parkmöglichkeiten an der Burg.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
k.A.
Wanderung zur Burg
k.A.
Öffnungszeiten
Januar - März: geschlossen

April - Oktober
Dienstag - Donnerstag, Samstag & Sonntag: von 12:00 - 17:00 Uhr
Eintrittspreise
Erwachsene: 9,50 EUR
Ermäßigt: 5,25 EUR
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
k.A.
Gastronomie auf der Burg
Burgschänke
Öffentlicher Rastplatz
keiner
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
k.A.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
k.A.
Bilder
Klicken Sie in das jeweilige Bild, um es in voller Größe ansehen zu können!
Grundriss
Grundriss Burg Cannenburch
Quelle: van Gulick, F.W. – Nederlandse Kastelen en Landhuizen | Voorburg, 1960
(durch Autor leicht aktualisiert)
Historie
Die erste Erwähnung der Burg Cannenburch datiert von 1361. Wahrscheinlich wurde die Burg damals von Peter von Steenbergen bewohnt, ein Bastardneffe des Geldernschen Herzogs. Die Burg wurde im 3. Viertel des 14. Jahrhunderts als viereckige Wasserburg gegründet. Über das Aussehen der ursprünglichen Burg ist wenig bekannt. Im Keller der heutigen Anlage sind noch Spuren dieser Burg zu finden.

1372 wurde die Burg möglicherweise von Jan von Blois belagert und eingenommen. 1387 war sie wieder im Besitz von Aleid, Tochter des Peter von Steenbergens. Die Burg verblieb die nächsten Jahrzehnte im Besitz der Familie.

Seit 1402 war die Burg ein Lehen der Geldernschen Herzöge. Im 16. Jahrhundert wurde die Burg durch Kauf auch ihr Eigentum.

1543 kaufte der Geldernsche Feldmarschall Marten von Rossem die Reste der mittelalterlichen Burg und erbaute das heutige Schloss.

Nach dem Tod von Marten von Rossem 1555 erbte sein Neffe Hendrik von Isendoorn à Blois das Schloss, das von ihm vollendet wurde. Seine Nachkommen lebten noch 300 Jahre auf dem Schloss. Elbert von Isendoorn erweiterte das Schloss in den Jahren 1661-1664 auf der Westseite, womit das Schloss seinen ursprünglichen mittelalterlichen Umfang wiedererlangte, gleichzeitig aber seine symmetrische Form verlor.

Der Enkelsohn Martens Frederik Johan und dessen Gemahlin Anna Margaretha Gräfin von Renessse von Elderen modernisierten das Schloss um 1750. Im Vorhof wurden zwei große Diensttrakten erbaut, daneben eine neue feste Brücke über den Graben direkt anschließend an den Eingang des Schlosses.

Nachdem die Witwe des letzten von Isendoorn 1881 kinderlos verstorben war, wurde das schöne Inventar des Schlosses verkauft und man plante, das Schloss zu schleifen. Glücklicherweise konnte E. Baron Von Lynden durch Kauf 1882 das Schloss retten. 1905 kam es in die Hände von Frau F.A.F. Cleve-Mollard aus Berlin. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss vom niederländischen Staat konfisziert und 1951 an der Stiftung ‚Vrienden der Geldersche Kastelen’ übertragen, und im gleichen Jahr dem Publikum geöffnet. In den Jahren 1975-1981 fand die Restauration des Schlosses statt.
Quelle: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente.
Literatur
  • Derwig, Jan & Janneke - Nederlandse Kastelengids | Wijk bij Duurstede, 2009
  • van Gulick, F.W. – Nederlandse Kastelen en Landhuizen | Voorburg, 1960
  • Harenberg, J. (u.a.) – Middeleeuwse Kastelen in Gelderland | Rijswijk, 1984
  • Janssen, H.L. (u.a.) – 1000 jaar Kastelen in Nederland | Utrecht, 1996
  • van Reijen, P. – Middeleeuwse Kastelen in Nederland | Haarlem, 1979
Webseiten mit weiterführenden Informationen
  • k.A.
zurück nach oben | zurück zur letzten besuchten Seite Download diese Seite als PDF-Datei
Alle Angaben ohne Gewähr! | Die Bilder auf dieser Webseite unterliegen dem Urheberrecht! | Letzte Aktualisierung dieser Seite: 13.02.2015 [CR]