COTTONERA
 Weltweit | Europa | Malta | Cospicua/Bormia, Senglea/Isla, Vittoriosa/Birgu

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Allgemeine Informationen
Als die “Drei Städte” (Cottonera) bezeichnen die Malteser die historischen Orte Birgu (Vittoriosa), Bormia (Cospicua) und L’Isla (Senglea) am Rande des Grand Habour.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 35°53'26" N, 14°30'50" E
Höhe: 5 m ü. NN
Topografische Karte/n
nicht verfügbar
Kontaktdaten
k.A.
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
k.A.
Anfahrt mit dem PKW
Anfahrt mit dem Linienbus von Valletta.
Parkmöglichkeiten in Cospicua.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
k.A.
Wanderung zur Burg
k.A.
Öffnungszeiten
Die Städte und das Fort St. Angelo sind frei zugänglich.
Eintrittspreise
k.A.
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
k.A.
Gastronomie auf der Burg
keine
Öffentlicher Rastplatz
k.A.
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
k.A.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
k.A.
Bilder
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Grundriss
Grundriss Cottonera
Quelle: Tourism Organisation Malta - Die Cottonera, die Wurzeln Maltas. | Valletta
Historie
Das Gebiet um den heutigen "Grand Harbour" wird schon von den Phöniziern und Römern als sicherer Ankerplatz für ihre Schiffe genutzt. Auf der Halbinsel Birgu werden Befestigungen errichtet.
1530 Karl V. von Spanien belehnte den Johanniterorden mit der Insel Malta. Die Johanniterritter erkennen sofort die besondere Eignung des Gebietes um den "Grand Harbour" für ihre Zwecke. Zwei kleine Forts sowie die seit dem Altertum auf Seefahrt zugeschnittene Siedlung Birgu werden unter Einsatz großer Geldsummen und Tausender von Sklaven ausgebaut und befestigt.
1530 - 1565 Auf der Halbinsel Izola wird eine neue Stadt mit mächtigen Schutzwällen und Sicherungsgräben gebaut. Nach dem Großmeister Claude de la Senglea erhält sie ihren Namen Senglea. Auf der Spitze der Halbinsel entsteht das Fort St. Michael. Auf der gegenüber liegenden Halbinsel Sciberras, auf der heute Valletta liegt, wird das Fort St. Elmo errichtet.
Mai 1565 Am 18. Mai landet eine türkische Invasionsflotte unter dem Großwesir Mustafa mit 180 Schiffen und 30 000 Soldaten auf Malta. Verteidigt wird die Insel von 8 500 maltesischen Soldaten und 700 Ordensrittern. Die Osmanen machen erst gar nicht den Versuch in den Hafen einzudringen, sondern landen in der unbefestigten Bucht von Marsaxlokk. Sie rücken von hier aus unbehelligt gegen das Fort St. Elmo vor und bringen ihr gesamtes Kriegsgerät in Stellung. St. Elmo fällt nach vier Wochen verlustreicher Anstürme. Jetzt wenden sich die Türken gegen Senglea und St. Angelo. Es gelingt den Rittern und ihren maltesischen Soldaten drei Monate lang, dem ununterbrochenen Bombardement und dem Ansturm der türkischen Truppen standzuhalten.
September 1565 Als am 3. September ein kleines spanisches Ersatzheer landet geben die Türken auf und flüchten. Der türkische Angriff auf Malta ist abgeschlagen
1565 Birgu erhält von den Rittern als Lohn für Tapferkeit den neuen Namen Vittoriosa - "die Siegreiche".
1798 Der Malteser-Ritterorden wird durch Napoleon von der Insel Malta vertrieben.
Quelle: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente.
Literatur
    
  • Ross, Geoffrey Aquilana - Malta. | München, 1996
  • Tourism Organisation Malta - Die Cottonera, die Wurzeln Maltas. | Valletta
Webseiten mit weiterführenden Informationen
  • k.A.
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