CHÂTEAU DE SPESBOURG | SPESBURG
 Weltweit | Europa | Frankreich | Region Grand Est | Département Bas-Rhin | Andlau

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Allgemeine Informationen
Burg aus dem 13. Jahrhundert.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 48°24'06.7" N, 7°23'50.2" E
Höhe: 463 m ü. NN
Topografische Karte/n
nicht verfügbar
Kontaktdaten
k.A.
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
k.A.
Anfahrt mit dem PKW
Von Andlau in Richtung Le Hohwald fahren. Bei den letzten Häusern in Andlau führt unterhalb des Burgberges rechts ein Weg in den Wald.
Kostenlose Parkmöglichkeiten am Waldrand.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
k.A.
Wanderung zur Burg
Vom Parkplatz gibt es 2 Aufstiegsmöglichkeiten: Man kann dem breiteren Fahrweg folgen (längerer Weg) oder links den kleineren Weg, welcher stellenweise jedoch extrem(!!!) steil ist.
Öffnungszeiten
Besichtigung jederzeit möglich.
Eintrittspreise
kostenlos
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
ohne Beschränkung
Gastronomie auf der Burg
keine
Öffentlicher Rastplatz
keiner
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
k.A.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
Für Rollstuhlfahrer nicht erreichbar.
Bilder
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Grundriss
Grundriss Château de Spesbourg
Quelle: Krahe, F.-W. - Burgen des deutschen Mittelalters | Augsburg, 1996
(durch Autor leicht aktualisiert)
Historie
Der ganze Bau ist in Granitbuckelquadern sorgfältig ausgeführt. Nur die Fensterwände und die Fenstereinteilungen sind aus rotem Sandstein. Alexander von der Dicke (Dicka), Bruder des Straßburger Bischofs Heinrich 111. von Stahleck, und Burggraf von Straßburg sowie Schirmvogt der Abtei Andlau, erbaute die Spesburg (1246 bis 1250) auf einem älteren Burgstall (Burgruine). Hier heiratete der sechzehnjährige Graf Heinrich Siegbert von Werd die etwas jüngere Gertrud von der Dicka (1254). Walther von der Dicka, der Letzte seines Geschlechtes, fiel in der Schlacht von Sempach (1386). Dieser Walther war auch Burgherr von Freudeneck und spielte als Magistrat und Ritter eine Hauptrolle im Elsaß. Die Edlen von Andlau ersetzten die Herren von der Dicka im Besitze der Spesburg mit Einwilligung der Abtissin von Andlau. Am 29. März 1431 wurde Spesburg von dem Herzog Stephan von Bayern, Unterlandvogt des Elsaß, eingenommen, bald nachher aber von den Edlen von Andlau belagert und wieder erobert. Im 16. Jahrhundert soll die Burg von Barrer Bürgern erobert und verbrannt worden sein. Ober die Zerstörung der Burg sagt eine Urkunde: "Auch habend zu der Zit etwelche Mannen us der Barrer unter Rott die Spesburg überrumpelt und in Grund gebrandt, weilen ein Edler von Spesburg eine Bürgerdirn verunglimpft."
Quelle: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente.
Literatur
  • Biller, Thomas & Metz, Bernhard - Die Burgen des Elsass (Band III: 1250-1300 Der frühe gotische Burgenbau im Elsass) | München, 1995
  • Bouchholtz, Fritz - Burgen und Schlösser im Elsass | Norderstedt, 1962
  • Krahe, F.-W. - Burgen des deutschen Mittelalters | Augsburg, 1996
Webseiten mit weiterführenden Informationen
  • k.A.
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