CHÂTEAU DE LANDSBERG | BURG LANDSBERG
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Allgemeine Informationen
Sitz der Familie, der wahrscheinlich die bekannte Äbtissin der Abtei Sankt Odilien - Herrade von Landsberg - entstammt. Die wiederum bekannt durch ihr Werk "Hortus Deliciarum".
Kastellologisch ist die Burg bedeutsam wegen der historisch frühen und damit führenden Konzeption als Frontturmburg mit übereck gestelltem, viereckigem Bergfried und sich dahinter im Schutz aufstellenden Wohnbauten. Besonders auch der schöne Kapellenerker am Wohnbau, der dem auf der Reichsburg Trifels ähnelt.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 48°25'13.8" N, 7°25'21.0" E
Höhe: 581 m ü. NN
Topografische Karte/n
nicht verfügbar
Kontaktdaten
k.A.
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
k.A.
Anfahrt mit dem PKW
Landsberg auf einem Abhang des Odilienberges im nördlichen Elsaß gelegen. Auf der D854 fährt man Richtung Odilienberg bis zur Kreuzung mit der D109. Diese einschlagen Richtung Saint Nabor. Nach etwa 1,5km rechts auf einem Parkplatz halten.
Kostenlose Parkmöglichkeiten vorhanden.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
k.A.
Wanderung zur Burg
Vom Parkplatz den beschilderter Weg in ca. 25 min zu Fuß zur Burg.
Öffnungszeiten
Besichtigung jederzeit möglich.
Eintrittspreise
kostenlos
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
ohne Beschränkung
Gastronomie auf der Burg
keine
Öffentlicher Rastplatz
keiner
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
k.A.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
Für Rollstuhlfahrer nicht erreichbar.
Bilder
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Grundriss
Grundriss Château de Landsberg
Quelle: Krahe, F.-W. - Burgen des deutschen Mittelalters | Augsburg, 1996
Bernges, Rüdiger - Bergfrieddatenbank
(durch Autor leicht aktualisiert)
Historie
Um 1200 - Erbauung der Kernburg mit übereck gestelltem Bergfried zum Schutz der dahinter aufgestellten Wohnbauten. Damit stellt die Burg die erste konsequente Entwicklung dieses Fronturmburgentypus im südwestdeutschen Sprachraum und darüber hinaus dar. Vorläufer sind die Burgen Eger (um oder nach 1167) und Wildenberg (nach 1168), die mit einer Lage der übereck gestellten Bergfrieds innerhalb einer ausgedehnten Ringmauer das Konzept noch nicht so konsequent umsetzen.

1200 - Die Burg wird als existent erwähnt, als der Ritter Conrad von Landsberg ein zugehöriges Grundstück von der Abtei Niedermünster erwirbt. Alle früheren Erwähnungen - oft genannt wird 1144 - sind nach Biller nachweislich falsch.

Um 1250 - Erbauung der Westanlage als Erweiterungsbau

1413/14 - Übergang der Burg an die Pfalzgrafen vom Rhein.

Zwischen 1632 und 1634 - Zerstörung der Burg vermutlich durch die Schweden.

Nach 1789 - durch Kauf an den Baron Friedrich von Türkheim.
Quelle: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente.
Literatur
  • Carmona, Christophe & Trendel, Guy - Les Chateaux des Vosges (Vol. 1-7) | Sarreguemines, 1998-2001
  • Krahe, F.-W. - Burgen des deutschen Mittelalters | Augsburg, 1996
  • Trendel, Guy - Splendeurs et Misères des Châteaux d'Alsace | Straßbourg, 1993
Webseiten mit weiterführenden Informationen
  • k.A.
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