CHÂTEAU DU GRAND-GEROLDSECK | BURG GROẞ-GEROLDSECK
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Czerwinski, Manfred - Der große Luftbildburgenführer. 300 Burgen im Südwesten auf DVD-ROM | Kaiserslautern, 2004
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Allgemeine Informationen
Die Burg Groß-Geroldseck war zum Schutze der Abtei Maursmünster erbaut worden. Die Burg liegt auf einen steil nach allen Seiten abfallenden Felsplateau. Die Burg war mit einer starken Ringmauer umgeben, welche sie noch heute in imposanterweise aus dem Boden hebt. Die Burg besaß ursprünglich eine Vorburg, wo sich heute der Wanderweg entlang der Burg erstreckt. Am Eingang der Burg steht der noch heute der Bergfried, welche auf der einen Seite in seiner vollen Höhe erhalten blieb. Im Nordwesten liegt der Palas mit seinen Nebengebäuden. Der Süden der Anlage ist bis heute weitesgehend mit Erde bedeckt und noch nicht erforscht worden.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 48°43'07.5" N, 7°19'56.0" E
Höhe: 462 m ü. NN
Topografische Karte/n
nicht verfügbar
Kontaktdaten
k.A.
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
k.A.
Anfahrt mit dem PKW
Von Saverne (ungefähr Stadmitte) den Beschilderungen zur Burg Hohbarr (Château Haut Barr) folgen, über die D171.
Kostenlose Parkmöglichkeiten an der Burg Hohbarr.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
k.A.
Wanderung zur Burg
Vom Parkplatz ca. 10 min Fußweg bis zur Ruine. Die Burg Hohbarr im Rücken lassen und dem roten Rechteck in den Wald folgen.
Öffnungszeiten
Besichtigung jederzeit möglich.
Eintrittspreise
kostenlos
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
ohne Beschränkung
Gastronomie auf der Burg
keine
Öffentlicher Rastplatz
keiner
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
k.A.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
Für Rollstuhlfahrer nicht erreichbar.
Bilder
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Grundriss
Grundriss Château du Grand-Geroldseck
Quelle: Krahe, F.-W. - Burgen des deutschen Mittelalters | Augsburg, 1996 | S. 566
(durch Autor leicht aktualisiert)
Hinweis : Der Grundriss weist noch nicht alle freigelegten Mauern auf.
Historie
12. Jh. Die Burg wird zum Schutz der Abtei Maursmünster, errichtet.
1127 Die Herren v. Geroldseck am Wasichenstein werden erwähnt.
1140 Einer der Herren v. Geroldseck am Wasichenstein wird als Advocatus v. Maursmünster erwähnt. Die Burg und Mark Marsmünster war als Lehen in den Händen des Bischhofs Metz.
1390 Nachdem Aussterben des Geschlechts v. Geroldseck, teilte die Burg die wechselvollen Schicksale der Mark Marsmünster. Seitdem bewohnten nur noch Wachmannschaften die Burg.
1471 & 1486 Die Burg wird als Raubritternest von dem Pfalzgrafen Friedrich und Philipp belagert, eingenommen und zerstört. Seitdem ist die Anlage unbwohnt.
1660 Die Burg ist zusammen mit der Klein-Geroldseck im Besitz der Fürstenberg.
1780 Ein Blitz zerstört den westliche Teil des Bergfrieds.
seit 1878 Die Anlage ist ein geschichtliches Denkmal und im Besitz der Landesverwaltung Elsaß-Lothringen.
ab 1905 Die Mauerreste werden wieder freigelegt.
Quelle: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente.
Literatur
  • Carmona, Christophe & Trendel, Guy - Les Chateaux des Vosges (Vol. 1-7) | Sarreguemines, 1998-2001
  • Krahe, F.-W. - Burgen des deutschen Mittelalters | Augsburg, 1996
  • Mehle, Ferinand - Burgruinen der Vogesen | Kehl, 1986
  • Wolff, Felix - Elsässisches Burgen-Lexikon | Norderstedt, 1908
Webseiten mit weiterführenden Informationen
  • k.A.
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