Wappen von Grafrath
BURGSTALL WILDENROTH / RASSOBURG
Europa / Deutschland / Bayern / Fürstenfeldbruck / Grafrath-Wildenroth

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Historie

Grundriss

1241 - Die Herren von Wildenroth, ab dieser Zeit urkundlich belegt und vermutlich ein Zweig der Herren von Hegnenberg (Althegnenberg), werden bis 1388 als Marschalle und Truchsesse des bayrischen Herzogtums erwähnt.

1260 - Um diese Zeit haben die Wildenrother ihren Sitz im Ampertal.

1284 - Ein Burgpfarrer wird erwähnt.

1293 - Konrad von Wildenroth, ist Marschall von Herzog Ludwig II., der Strenge (* 1229 - † 1294) und hat seinen Sitz auf Burg Wildenroth.

1297 - Es besteht eine Adelsfehde zwischen den Herren von Rohrbeck und den Herren von Wildenroth. 1310: Wildenroth wird herzoglicher Besitz.

1311 - Verpfändung an die Herren von Wildenroth.

1315 - Vermutete Zerstörung in der Fehde zwischen Herzog Ludwig IV. der Baier (* 1282 - † 1347) und dem Herzog Leopold I. von Österreich (* 1290 - † 1326). 1316: Verkauf der Burganlage an das Kloster Fürstenfeld.

1322 - Zerstörung der Burg während des Kampfes zwischen Herzog Ludwig IV. der Baier und dem Herzog Friedrich der Schöne (* 1289 - † 1330) von Österreich. Nun werden auch das Dorf und die Ländereien von Wildenroth an das Kloster Fürstenfeld übergeben.

1338 - Konrad II. von Wildenroth wird als letzter Wildenrother erwähnt.

1366 - Burg Wildenroth wird durch das Kloster Fürstenfeld (wie Gegenpoint und Roggenstein) endgültig abgebrochen. Angeblich zum Bau der Pfarrkirche zu Höfen.

1415 - Die Kapelle St. Nikolaus wird erwähnt. Es ist allerdings unsicher ob es sich um die ehem. Burgkapelle oder um einen Neubau handelt.

1778 - Die alte St. Nikolaus Kapelle wird abgerissen.

1860 - Bau der Villa "Schloss Höhenroth" auf dem ehem. Vorwerk von Burg Wildenroth.

1900 - Errichtung der St.-Leonhard-Kapelle, der Lourdesgrotte und des Rassodenkmals auf dem Burgstellgelände der ehem. Hauptburg.

Quellen: Michael Weithmann - Inventar der Burgen Oberbayerns. München, 1994 /
Werner Meyer - Burgen in Oberbayern. Würzburg, 1986.
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