WEWELSBURG
 Weltweit | Europa | Deutschland | Nordrhein-Westfalen | Kreis Paderborn | BĂĽren, OT Wewelsburg

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Allgemeine Informationen
An der Stelle der mittelalterlichen Burg befindet sich heute eine dreiflĂĽgelige Anlage im Stil der Weserrenaissance. Laut Eigenwerbung ist die Wewelsburg die einzige Dreieckburg in heute noch geschlossener Bauweise in Deutschland. Traurigstes Kapitel der Burggeschichte ist die Zeit ab 1933, in der der "ReichsfĂĽhrer SS", Heinrich Himmler, ein ideologisches Zentrum fĂĽr seine Schutzstaffel in der Wewelsburg einzurichten gedachte.
Informationen fĂĽr Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 51°36'24.81"N 8°39'4.29"E
Höhe: ca. 215 m ü. NN
Topografische Karte/n
nicht verfĂĽgbar
Kontaktdaten
Kreismuseum Wewelsburg | Burgwall 19 | 33142 BĂĽren-Wewelsburg
Tel.: 02955 / 7622-0 | Fax: 02955 / 7622-22 | info@wewelsburg.de
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
keine
Anfahrt mit dem PKW
Die A44 an der Ausfahrt 60 verlassen und in Richtung Flughafen Paderborn/Lippstadt fahren. Im Kreisverkehr am Flughafen rechts nach BĂĽren-Ahden abbiegen. Im Ortsteil Ahden der Beschilderung nach Wewelsburg folgen. In Wewelsburg angekommen schlieĂźlich der Beschilderung zur Burg folgen.
Kostenlose Parkplätze direkt an der Burg.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
k.A.
Wanderung zur Burg
k.A.
Ă–ffnungszeiten
Innenhof frei zugänglich.

In der Burg befindet sich das Kreismuseum Wewelsburg mit dem Historischen Museum des Hochstifts Paderborn. Weiterhin befinden sich die Ausstellungen ”Wewelsburg 1933–1945 – Kult- und Terrorstätte der SS” und “Deutsche im östlichen Mitteleuropa-Flucht-Vertreibung-Integration” in der Anlage.

Ă–ffnungszeiten des Museums
Dienstag bis Freitag: 10–17 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage: 10–18 Uhr
Montag: geschlossen
Bitte prĂĽfen Sie hier die aktuellen Ă–ffnungszeiten.
Eintrittspreise
Burghof: kostenlos

Museum:
Abteilung: Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945 mit der Dauerausstellung Ideologie und Terror der SS: kostenlos
Abteilung: Historisches Museum des Hochstifts Paderborn
Erwachsene 3 €
Ermäßigte Karte 1,50 €
Familienkarte 6 €
Gruppe ab 10 Pers. pro Pers. 2 €
Schülergruppen pro Pers. 1 €
Bitte prĂĽfen Sie hier die aktuellen Eintrittspreise.
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
Das Fotografieren und Filmen der Exponate im Museum ist nur fĂĽr private Zwecke gestattet.
Gastronomie auf der Burg
Café-Restaurant
Ă–ffentlicher Rastplatz
keiner
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
DJH Jugendherberge Wewelsburg
Zusatzinformation fĂĽr Familien mit Kindern
k.A.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
Der Burghof und die Dauerausstellungen sind mit Ausnahme des Verlieses und des Kellerraums im SĂĽdostflĂĽgel und der Gruft im Nordturm mit Hilfe des Museumspersonals barrierefrei erschlieĂźbar.
Bilder
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Grundriss


Grundriss der Burg.

Quelle: Hinweistafel auf der Burg. Aufgenommen, 2012.
Historie
FrĂĽhzeit An der Stelle der heutigen Burg besteht eine Wallanlage in drei Abschnitten.
1123 Graf Friedrich v. Arnsberg läßt eine steinerne Burganlage errichten.
1124 Die Burganlage des Grafen Friedrich v. Arnsberg wird nach dessen Tod von Bauern zerstört
vor 1301 Es entsteht eine Landesburg. Die Burg gelangt ĂĽber die Schwalenberger Grafen an die Grafen von Waldeck.
1301 Abtretung der Rechte des Grafen Otto von Waldeck an das Stift Paderborn. Die Edelherren von Büren werden mit der Hälfte der Burg belehnt
1303 Belehnung des Ritters Friedrich von Brenken mit einer Hälfte der Burg.
1359 Die Burg wird an die Edelherren von Büren verpfändet. Der Ritter von Brenken wird bürenscher Vasall.
1384 Rückkauf der bürenschen Anteile an der Burg durch das Stift. Die Burg und eine Hälfte der Herrschaft Wewelsburg wird an Friedrich von Brenken verpfändet.
1385 Die zweite Hälfte der Herrschaft wird an das Stift Paderborn verpfändet.
1513 Erneute Verpfändung von Burg und Herrschaft an die von Büren, wobei ein Viertel sofort an die von Brenken weiterverpfändet wird.
1588/1589 Pfandeinlösung durch das Stift Paderborn.
1603-1609 Ausbau der Gebäude als regelmäßige Dreiflügelanlage mit Ecktürmen im Stil der Weserrenaissance.
1622-1637 Während des Dreißigjährigen Krieges wird die Burg wiederholt besetzt.
1646 Schwedische Truppen erstĂĽrmen die Burg. Brand der gesamten Anlage
1650-1660 Wiederherstellungsarbeiten an der Burg.
1802 Durch die Säkularisierung geht die Anlage in preußischen Staatsbesitz über.
1815 Zerstörung des Nordturms durch Blitzschlag
1832-1934 In der ehemaligen Rentmeisterwohnung befindet sich eine Pfarrwohnung.
19. Jh. Weitere Umbauarbeiten, welche jedoch ohne konservatorisches Konzept durchgefĂĽhrt werden.
1924/1925 Der Kreis BĂĽren erwirbt die Burg und baut sie aus: Wanderherberge, Veranstaltungssaal und Heimatmuseum
1933-1945 Die Burg ist Kult- und Terrorstätte der SS. Aus- und Umbau als "SS-Schule Haus Wewelsburg" u.a. durch den Reichsarbeitsdienst und Häftlinge des KZ Niederhagen
1945 Die SS sprengt die Burg.
1948/1949 Wiederaufbau der Anlage.
1973-1975 Wiederaufbau des Nordturms
1975 Der Kreis Paderborn wird EigentĂĽmer der Anlage.
Quelle: Nieder, Horst - Die schönsten Schlösser und Burgen in Ostwestfalen-Lippe | Gudensberg-Gleichen, 2003.
Literatur
  • Nieder, Horst - Die schönsten Schlösser und Burgen in Ostwestfalen-Lippe | Gudensberg-Gleichen, 2003 | S.42f.
  • Seufert, Albrecht - FĂĽrstbischöfliche Schlösser und Burgen im Hochstift Paderborn | Paderborn, 1996.
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