Wappen von Weimar
RESIDENZSCHLOSS WEIMAR
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Historie

Grundriss

Der Name des Ortes weist auf die Existenz eines germanischen Heiligtums hin. Bedeutsam scheint in diesem Zusammenhang eine einst Altenburg genannte Stelle, wohl eine frühe Befestigung. In alten Karten sind dort Wallreste eingezeichnet. Als Vorläufer des Schlosses wird ein Adelshof aus der Zeit des Thüringer Königreiches angenommen.

949 - Ein Geschlecht das mit dem Leitnamen Wilhelm bekannt war, übte Grafenrechte für Thüringen aus. Zeitweise hatte es sogar die Markgrafschaft Meißen inne.

984 u. 1002 - Die Burg Wilhelm II. wird belagert.

1140 - Erlosch das Geschlecht. Das Erbe trat eine Askanierlinie an, die sich seit 1167 nach Orlamünde benannte und dort residierte, vermutlich weil Weimar zu nah an den landgräflichen Territorien lag.

1173/74 - Die Landgrafen von Thüringen zerstören die Burg Hornstein schließlich und belagerten auch den Nachfolgebau 1214 mit einer hölzernen Gegenburg.

1372 - Völlig verarmt starb das Weimar Orlamünder Grafenhaus aus. Das Erbe übernahmen die Wettiner, die in der Folgezeit den Ort zur Residenz erkoren. Später wurde er Sitz eines eigenständigen Herzogtums, welches seine große Blütezeit in der Zeit der Aufklärung und des Klassizismus hatte.

1424, 1618, 1774 - Die Burg Hornstein bzw. das spätere Schloss wurde durch mehrere verheerende Feuersbrünste zerstört.

1913/14 - Entstand in mehreren Etappen das heutige Ensemble.

Heute ist es der Thüringer Schlösserstiftung zugeordnet.

Quelle: Thomas Bienert - Mittelalterliche Burgen in Thüringen. Gudensberg, 2000.
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