Wappen von Seinsheim
SCHLOSS WÄSSERNDORF
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Historie

Grundriss

1155 - Mit „Eispertus de Sovensheim“ wird erstmals ein Angehöriges des Adelsgeschlechts der Herren von Seinsheim urkundlich erwähnt.

2. Hälfte 13. Jh. - Die Burg Wässerndorf wird wahrscheinlich errichtet.

1263 - Wässerndorf ist in Besitz der Seinsheimer Hauptlinie. Erste Hinweise auf eine Begüterung der Ritter von Seinsheim in Wässerndorf.

1502 - Johann Freiherr zu Schwarzenberg erwirbt zwei Viertel des Wässerndörfer Besitzes.

1529 - Mit dem Aussterben der Linie Hohenkottenheim-Wässerndorf fällt der Besitz an die Erlacher Linie der Herren von Seinsheim.

1538 - Johann Freiherr zu Schwarzenberg erwirbt einen weiteren Viertel des Besitzes.

1550 - Friedrich zu Schwarzenberg, Sohn von Johann Freiherr zu Schwarzenberg, erwirbt das letzte Viertel des Besitzes.

1555 - Friedrich zu Schwarzenberg beginnt mit dem Bau des jetzigen Schlosses.

18. Jh. - Die Zugbrücke wird durch eine steinerne Brücke ersetzt.

1936 - Enteignung des sich mittlerweile im Besitz der Familie von Pölnitz befindlichen Schlosses und Gutes durch die Nationalsozialisten.

5. April 1945 - Nach dem ein amerikanischer Offizier bei Kämpfen in der Gegend gefallen war, lässt ein diesem befreundeter Offizier das Schloss in Brand schießen. Wertvolle aus Würzburg ausgelagerte Kunstgegenstände und Archivalien gehen neben dem Schloss für immer verloren.

Quellen: Ursula Pfistermeister - Wehrhaftes Franken Band 2: um Würzburg. Regensburg, 2001 /
Hinweistafel an der Burg
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