Wappen von Gittelde
Burg Staufenburg / Gittelde - Niedersachsen
Historie


1130 (31*²)

erste urkundliche Erwähnung der Anlage, durch den Ministerialen Gerbert von Staufenberg.

1152*²

kam die Staufenburg an Heinrich den Löwen und damit an das Welfenhaus. Infolge wurde die Burg mehrfach verpfändet. Die Burg wurde von den Pfandnehmer als Raubritternest genutzt.

1164

erneute urkundliche Erwähnung einer Urkunde von Heinrichs d. Löwen.

1192

kam die Burg zusammen mit Gittelde an den Magdeburger Erzstift.

1203

durch eine Erbteilung fiel Staufenberg an den zweiten Sohn, Kaiser Otto IV., von Heinrich d. Löwen.

Zwischen 1255 - 1558

wurde während des Kampf der Asseburger und Wolfenbüttler, durch Sturz der Familie Staufenburg die Burg entrissen.

1293

war die Burg im Besitz von Herzog Albrecht von Braunschweig-Göttingen.

1442

war die Burg im Besitz Wolfenbütteler Linie.

Zwischen 1266 u 1402

wurde die Burg immer wieder verpfändet. Die wichtigsten Pfandbesitzer waren v. Oldershausen, Bischof v. Hildesheim, Ritter v. Berge.

1495-1522 (1503-1522*²)

diente Sie als Witwensitz der Herzogin Elisabeth von Braunschweig. Die Herzogin förderte den Bergbau im Raum Bad Grund und Gittelde. Die Staufenburg hatte zu dieser Zeit auch ihren Höhepunkt.

1532-1541*²

heimlicher Aufenthaltsort von Eva von Trott, der Geliebten von Herzog Heinrich dem Jüngeren.

1569-1580

Witwensitz der Herzogin von Münsterberg in Schlesien zu Oels, eine Schwester des Herzoges Julius.

1587

soll nach einer Sage die Geliebte, Äbtissin Margarethe von Warberg, des Verwalters der Stiftsgüter Heinrich Schramm, bei lebendigen Leibe auf der Staufenburg eingemauert worden sein.

1618-1648

während des 30j. Krieges wurde die Burg, bei der Verfolgung des Königs Christian, durch die Kaiserlichen besetzt.

Bis 1713

gehörten die Wrtschaftshöfe, das Vorwerk Fürstenhagen und Lichtenhagen (heute Domäne Staufenburg) zur Burg. Die Burg war Amtsverwaltung des Amtes Staufenburg. 60 Jahre später ist die Amtsverwaltung auf die Domäne verlegt worden und auf der Burg ließ man lediglich das Amtsgefängnis.

1776 (1778*²)

berichtet man von der Burg Staufenburg nur "noch halb verfallene Gemächer in den Ruinen".

Quelle: Hans Adolf Schultz - Burgen und Schlösser des Braunschweiger Landes. Braunschweig, 1983; *² Bildtafel an der Burg


Grundrißplan
Ansichten
Infoseite

zurück