Wappen von Eitelborn
Burg Sporkenburg / Eitelborn - Rheinland-Pfalz
Infoseite


Parkmöglichkeiten
Anfahrt:
A3 Abfahrt Montabaur. Richtung Koblenz über die B49 bis Eitelborn. In Eitelborn den Beschilderungen zur Sporkenburg folgen.

Die Burgweg Strasse führt zu einem kleinen Parkplatz vor dem Wald, diese Strasse kann nicht mit tiefergelegten Autos befahren werden. An der T-Kreuzung der Strasse, befindet sich zur linken Seite der Parkplatz (vor der Schranke).

Der Fussweg (an der Schranke vorbei) zur Burg ist mit kleinen Schildern an den Wegzweigungen ausgeschildert. Bequemer Waldfussweg zur Burg, ca. 15min.

Parkplätze:
Wenige kostenlose Parkplätze in Ortsnähe in Richtung der Sporkenburg.
Eintritt
Jederzeit frei zugänglich
Gastronomie
keine Gastronomie auf der Burg
Übernachtungsmöglichkeiten
Übernachtungen auf der Burg nicht möglich
weitere Infos
Die Sporkenburg liegt auf einem Sporn. Die Form der Anlage ist durch die Form des Sporns bestimmt worden, welches ein Rechteck entspricht.

An der Angriffsseite trennt eine 25m breiter Halsgraben die Burg vom Hang ab, wiederum war die Burg durch eine Schildmauer geschützt. Die Schildmauer ist nach außen stark geknickt, die fünfgeschossig sich an der Nordwestecke zu einen Turm verstärkt. An beiden Ecken dieser Schildmauer sowie in der Mitte befinden sich drei kreisrunde vom Boden bis zum Wehrgang aufsteigenden massive Vorlagen von 1.50m im Durchmesser. Der obere Abschluss dieser Pfeiler ist viereckig, über den Rundbogen aufgemauert, die sich auf Kragsteinen aufsetzen.

Im Inneren der Nordmauer wird der östliche Wehrgang von drei grossen Bögen getragen, deren langgezogene Stützen durch die beiden Obergeschosse hindurchgehen.

Der Turm des Nordbaus enthält das Burgtor, das rundbogig geschlossen, in einen höheren, ebenfalls mit einer runden Tonne überwölbten Torweg führt. Neben dem Burgtor befand sich das Wachhäuschen mit einer Schießscharte.

Die Burgfläche ist durch eine Längsmauer in zwei fast gleich große Teile geteilt. Der östliche Teil, dessen Ringmauer vollständig verschwunden ist, läßt keine Vermutung über den früheren Ausbau zu. Nur zwei spitze Schildbögen im Inneren der nördlichen und südlichen Schmalwand lassen annehmen, dass im Erdgeschoss eine Wölbung war.

Im der westlichen Hälfte schloss sich an den Torbau ein kleiner Burghof an, die westliche Mauer zeigt eine eigentümliche Ausnischung durch fünf auf langen Konsolen ruhende Spitzbogenblenden; darüber trugen drei flachere Blenden den Wehrgang. Den südlichen Teil nimmt der ehemalige Palas ein, dessen Nordmauer nur noch in Ansätzen vorhanden ist. Während die Südmauer noch in einer Höhe von zwei Geschossen, auch im östlichen Teil vorhanden ist.

Die Südmauer besitzt einen vorgelagerten Vorbau von einer Höhe eines Stockwerkes, welches wahrscheinlich im Obergeschoss eine Holzkonstruktion auswies. Auch die Südmauer besitzt an den Ecken zwei runde massive Pfeiler, die durch einen Wehrgang miteinander verbunden sind. An der Südmauer ist ein Zwinger vorgelagert. Nach Beschreibung von Goebel waren im Südzwinger Wirtschaftsgebäude.
Literatur
Magnus Backes, Heinz Straeter - Staatliche Burgen, Schlösser und Altertümer in Rheinland Pfalz (Führungsheft 7); Regensburg, 2003.


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