MOTTE SEEG
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Allgemeine Informationen
Der ehemalige Adelssitz der Herren von Seeg, welcher aus einem 8,50 m hohen Turmhügel mit einem Gipfefdurchmesser von 25 m und einem ihn umgebenen Wassergraben besteht (Motte), liegt in einer Talsenke neben dem Flüßchen Lobach. Die Anlage gilt als eines der anschaulichsten und besterhaltendsten Beispiele für eine hochmittelalterliche Turmhügelburg (Motte) in Bayern.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 47°39'38.39"N 10°37'17.85"E
Höhe: ca. 800 m ü. NN
Topografische Karte/n
nicht verfügbar
Kontaktdaten
k.A.
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
Privatbesitz! Nur Außenbesichtigung.
Bitte respektieren Sie die Privatsphäre der Bewohner.
Anfahrt mit dem PKW
Die Autobahn A7 von Norden kommend an der Anschlußstelle Nesselwang verlassen und ca. 500 m in Richtung Nesselwang fahren. Anschließend links nach Attlesee abbiegen und der Strasse über Attleseee bis nach Seeg folgen. Den Ort auf der Umgehungsstrasse zunächst umfahren und erst östlich des Ortes in Richtung Seeg abbiegen. Der Strasse 500 m folgen und danach rechts in den Burgstallweg abbiegen. Diesem cqa. 400 m bis zur Motte folgen.
Kostenlose Parkmöglichkeiten am Strassenrand vor der Motte.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
k.A.
Wanderung zur Burg
k.A.
Öffnungszeiten
ohne Beschränkung
Eintrittspreise
kostenlos
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
keine
Gastronomie auf der Burg
keine
Öffentlicher Rastplatz
keiner
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
k.A.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
zugänglich
Bilder
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Grundriss
Lageplan, basierend auf einer Karte von 1830.
  1. Motte / Erdhügel der Kernburg
  2. verfüllter Wassergraben
    nach 2000 entschuttert und tw. wieder geflutet
  3. Außenwall
  4. ehemalige Vorburg
  5. Flüßchen Lobach
  6. modernes Wochenendhaus
Quelle: Hinweistafel an der Motte | Aufgenommen 2016.
Der Grundriss wurde von Boris Blum, Lauben, im Jahr 1996 erstellt.
Historie
1138-1147 Erste Nennung der Herren von Seeg mit den Brüdern Suuiker de Seekka und Gerboldus de Seekke.
13./14. Jh. Der Holzturm der Burg wird durch einen gemauerten Turm ersetzt. Dies belegt ein 1901 gefundener gesägter Tuffquader mit Zangenloch.
Aufgrund des Gewichts, welches ein aufgeschütterter Erdhügel tragen kann, kann es sich bei dem neuen Turm nur um einen Fachwerkturm oder einen Holzturm mit gemauertem Sockel gehandelt haben.
1488 Die Burg wird nochmals als Burgk zu Seekh erwähnt.
1901 und 1932 Auf dem Burghügel werden unsachgemäße Grabungen durchgeführt.
nach 2000 Die Gemeinde Seeg setzt die Anlage mit großem Aufwand wieder Instand; u.a. wird der Wassergraben entschuttert und tw. wieder geflutet.
Quelle: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente.
Literatur
  • Zeune, Joachim - Burgenführer Ostallgäu und Außerfern/Tirol | Marktoberdorf, 1998.
  • Zeune, Joachim - Burgenregion Allgäu | o.A., 2008 | S. 108 f.
  • Zeune, Joachim - Salierzeitliche Burgen in Bayern | In: Horst Wolfgang Böhme (Hrsg.) - Burgen der Salierzeit, Bd. 2 | Sigmaringen, 1991.
  • Zeune, Joachim - Seeg – Bayerns schönste Motte | In: Klaus Leidorf, Peter Ettel - Burgen in Bayern – 7000 Jahre Burgengeschichte im Luftbild | Stuttgart, 1999 | S. 182 f.
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