Wappen von Bopfingen
Burg Schenkenstein / Bopfingen - Baden-Württemberg
Historie


1138-1152

Chonradus de Stein, Edelfreier (liber de lapide), urkundlich nachgewiesen.

Um 1230

Bischof Hartmann von Augsburg, Sohn und Erbe des Grafen Hartmann von Dillingen, kauft von den Edelfreien von Stein die Burg.

1263

Rückgabe des Besitzes an den Verkäufer. Dieser übergibt die Burg Stein den Grafen von Oettingen. Burgherren werden die oettingischen Ministerialen, die Schenken von Ehringen, die sich nun Schenken von (Schenken-) Stein nennen.

1273

Gerung der Jüngere nennt sich "Schenk von Stein".

1347

Georg von Stein und sein Bruder Wilhelm geben dem Grafen von Oettingen eine Hube, das Huntzloch genannt, zu Lehen.

1367

Die Schenken von Stein verkaufen Dorf und Burg Nähermemmingen dem Spital Unserer Lieben Frau in Nördlingen.

1408

Besitzteilung; Georg, verheiratet mit Anna Adelmann von Adelmannsfelden, erhält die Burg (Schenken-) Stein..

1410

Georg von Stein tritt in Dienste der Stadt Nördlingen und erhält von dieser 200 fl. für das Öffnungsrecht der Burg.

1420

Georg verkauft eine Selde in Lauchheim an die Deutschordenskommende Kapfenburg. Ein Burgvogt bewohnt die Burg.

1525

Erstürmung und Verwüstung der Burg durch die aufständischen Bauern. Schenkenstein wird danach nicht mehr bewohnt und dem Zerfall überlassen.

1902

Max von (Schenken-) Stein stirbt als Letzter der Familie im südtirolischen Klausen.

1931

Eugen Fürst zu Oettingen-Wallerstein schenkt die Burgruine der Gemeinde Aufhausen.

Quelle: Günter Schmidt - Burgenführer Schwäbische Alb - Band 6. Biberach, 1995.


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