Wappen von Schalkau
BURG SCHAUMBERG
Europa / Deutschland / Thüringen / Sonneberg / Schalkau

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Historie

Grundriss

Mitte des 12. Jh. war die Burg bereits der Mittelpunkt einer Herrschaft der im Rheinischen beheimateten Grafen Sterker- Wohlbach.

1180 nannte sich Hermann Graf von "Scowenberg".

1216 - Die späteren, bekannten Herren von Schaumberg sind vielleicht mit den Wohlbachern nicht identisch oder entstammen einer Nachfolgelinie. Dieses Geschlecht war zunächst frei und stellte auch Reichsministerialen.

nach 1315 mußten sie die Lehnshoheit der Grafen von Henneberg über ihre Burg anerkennen. Dennoch bezeichnete sie König Ludwig der Bayer noch als "Edle".

Mitte des 14. Jh. stand das Geschlecht oft in Diensten der Landgrafen von Thüringen und half ihnen bei umfangreichen Besitzerwerbungen (Coburg). Trotzdem wurde das Geschlecht auf andere Besitzungen (Burg Rauenstein) verdrängt und die Schaumburg mit einem landgräflichen Vogt besetzt.

1499 erwarb Witold von Schaumberg, ein bekannter sächsischer Feldherr, die Burg zurück und ließ sie stark befestigen.

Dreißigjähriger Krieg - Geldnöte und die Zerstörung der Burg durch die Kaiserlichen Truppen ließen die Familie verarmen.
Schließlich verkaufte sie ihren Besitz, und die Burg wurde als Steinbruch genutzt.

Bei dem Schriftsteller Gustav Freytag fanden sowohl Witold von Schaumburg ("Bilder aus der deutschen Vergangenheit") als auch die Ruine (Idisburg in "Ingo") Berücksichtigung.

Quellen: Thomas Bienert - Mittelalterliche Burgen in Thüringen. Gudensberg, 2000.
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