Wappen von Oberkirch

BURG SCHAUENBURG
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Historie

Grundriss

Um 1050 Erbauung der Burg durch Herzog Berthold II. v. Zähringen.

Um 1090 Durch die Heirat von Luitgarde v. Zähringen, Tochter von Herzog Berthold II. mit Pfalzgraf Gottfried von Calw geht die Burg in den Besitz der Grafen von Calw und Eberstein über.

1131 bringt Herzogin Uta v. Schauenburg die Burg, die sie von ihrem Vater, Gottfred von Calw erbt, mit in die Ehe mit Herzog Welf VI., einem Bruder Heinrich des Stolzen von Bayern. Welf erst 18jährig, gerät in Streit mit Uta´s Vetter, dem Grafen von Calw, welcher die Burg mit Verbündeten belagert.

1133 veranlasst Kaiser Lothar den Abzug der Belagerer. Später lebt Herzogin Uta zeitweise auf der Burg, nachdem sie sich von Welf trennte.

Um 1200 erbt der Vetter Uta´s, Eberhard von Eberstein die Burg, sie bleibt bis zum Aussterben der Ebersteiner (ca. 1660) deren Lehen.

Um 1250 treten die Ganerben immer mehr als eigentliche Herren der Burg auf, besonders die Ritter von Schauenburg, die Vorfahren der heutigen Familie von Schauenburg.

1432 Schauenburger Fehde.

Um 1500 wohnen die Besitzer nur noch zeitweise hier und ziehen in ihre Stadthäuser.

1618-1648 Im dreißigjährigen Krieg wird die Burg stark in Mitleidenschaft gezogen.

1650-61 ist Grimmelshausen, der Dichter des Simplicius Simplizissimus, Verwalter der Schauenburger und zeitweise Burggraf.

Ab 1659 wird die Unterhaltspflicht von der Burg auf das Schloss in Gaisbach übertragen.

1731 wird überliefert, dass die Burg "gänzlich in Ruinen" liegt.

Quelle: Infotafel an der Burg Schauenburg.
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