SAUERBURG
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Allgemeine Informationen
Höhenburg aus dem 14. Jahrhundert. Die Sauerburg ist ein Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 50°04'58.2" N, 7°49'02.9" E
Höhe: 302 m ü. NN
Topografische Karte/n
nicht verfügbar
Kontaktdaten
k.A.
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
k.A.
Anfahrt mit dem PKW
Kostenlose Parkmöglichkeiten unterhalb der Burg.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
k.A.
Wanderung zur Burg
Vom Parkplatz ca. 15 min Fußweg zur Burg.
Öffnungszeiten
Nur Außenbesichtigung möglich.
Eintrittspreise
k.A.
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
ohne Beschränkung
Gastronomie auf der Burg
keine
Öffentlicher Rastplatz
keiner
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
k.A.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
Für Rollstuhlfahrer nicht erreichbar.
Bilder
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Grundriss
Grundriss Sauerburg
Quelle: Krahe, F.-W. - Burgen des deutschen Mittelalters | Augsburg, 1996
(durch Autor leicht aktualisiert)
Historie
Die über dem in die Wisper einmündenden Tiefenbach in etwa vier Kilometer Entfernung von Kaub gelegene Sauerburg geht auf eine Gründung der Pfalzgrafen zurück. Im unübersichtlichen Wispertal und dessen Seitentälern - Grenzgebiet des Mainzer Erzbistums - war eine Reihe von Befestigungen entstanden, von denen sich einige in der Hand von unabhängigen Rittergeschlechtern befanden. So galt z.B. die der Sauerburg benachbarte Waldeck, heute in Hessen gelegen, als Ausgangspunkt räuberischer und unruhestiftender Ritter.

Gegenüber der Waldeck wurde um 1355 mit dem Bau der Sauerburg begonnen. Die auf einem Bergkegel sich befindende Anlage darf als Gipfelburg angesehen werden, obwohl sie tiefer liegt als einige Bergkuppen der Umgebung. Die Hauptgruppe besitzt einen trapezförmigen Grundriß, zwei Vorburgen sind in Form eines Rechtecks bzw. eines Vierecks gestaltet. Gegen die Angriffsseite erhebt sich ein mächtiger viereckiger Bergfried, der jedoch heute geborsten ist. Kasemattenartige Anlagen weisen bereits auf den neuen Festungsbaustil der kommenden Jahrhunderte hin.

Ähnlich der katzenelnbogenischen Dreiheit bei St. Goarshausen war mit der Sauerburg auch eine pfalzgräfliche dreigliedrige Burgengemeinschaft entstanden. Unter kurpfälzischer Lehenshoheit wurde die Sauerburg seit 1550 an verschiedene Geschlechter verkauft, zuletzt an die Sickingen, deren letzter Sproß im unterhalb gelegenen Dorf Sauerthal 1834 verstarb und dort beigesetzt wurde. Zu dieser Zeit war die Burg längst eine Ruine.
Quelle: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente.
Literatur
  • Backes, Magnus - Burgen und Schlösser an der Lahn und im Taunus | Neuwied, 1962
  • Krahe, F.-W. - Burgen des deutschen Mittelalters | Augsburg, 1996
Webseiten mit weiterführenden Informationen
  • k.A.
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